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10. April 2008
Uhren News / Termine:
Marie-Antoinette Uhr
2005 stellte sich Nicolas G. Hayek persönlich die Aufgabe, die 1983 aus einem Museum in Jerusalem gestohlene „Königin Marie-Antoinette“ Uhr exakt zu reproduzieren. Gleichzeitig war in der Nähe der königlichen Residenz in Versailles der „Le Petit Trianon“, die Lieblings-Eiche der Königin wo sie früher gerne geträumt hatte, kurz davor gefällt zu werden. Nicolas G. Hayek beschloss das Leben des Baumes zu verlängern indem er dort eine Präsentation für die zweite Marie Antoinette Uhr gestaltete. Daraufhin bot Versailles den Baum Montres Breguet als Geschenk an, welche sich der Restauration des „Le Petit Trianon“ im Gedenken an diesen loyalen Patron der Königin verpflichtet fühlten. Kurz vor Fertigstellung der Uhr Ende 2007 tauchte in Jerusalem plötzlich die Beute des 1983er Raubs wieder auf, bei ihr die original Marie-Antoinette Uhr. Die Saga ging weiter. Montres Breguet hatte bis zum heutigen Datum noch nicht die Gelegenheit die Uhr zu inspizieren.
Die heute in Basel präsentierte Königin aller Uhren offenbarte eine Vielzahl von Komplikationen. Die Forschung nutzt Informationen und alte Original-Zeichnungen aus den Archiven des Breguet Museums und anderen wichtigen Institutionen wie dem Museum „des Art et Metiers“ um ihre äußerst schwierige Aufgabe zu erfüllen.
Das Meisterstück liegt in einer kostbaren, hölzernen Präsentationskiste, hergestellt aus mehr als 3500 Stücken des königlichen Baums: das Innere der Kiste besteht aus einer Täfelung aus mehr als 1000 in mühevoller Kleinarbeit per Handarbeit gesammelten Holzstücken, welche die Hand Marie-Antoinettes zeigt, wie sie ihre Rose hält, eine Feinheit inspiriert von einem der berühmtesten Portraits der Königin. Die Außenseite der Kiste reproduziert mutig den verschlungenen Holzfußboden des „Petit Trianon“.
Mit der Konstruktion der ersten Marie Antoinette, präsentierte Breguet einen Tribut an die hohe Uhrmacherkunst des 18. Jahrhunderts. Heute schaffte die Marke das unmögliche: Breguet brachte eine zwei Jahrhunderte alte Legende im 21. Jahrhundert ins Leben zurück.
Quelle: Breguet
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