Chronoswiss
"Faszination an der Mechanik" war und ist das Motto von Gerd-Rüdiger Lang, dem Gründer von Chronoswiss. Obwohl es erst seit 1982 existiert, wird das Unternehmen heute in einem Atemzug mit Schweizer Traditions-Uhrenhäusern genannt. Dabei gaben Branchenexperten Herrn Lang keine allzu großen "Überlebenschancen".

Zu Beginn der 80er Jahre sah die Zukunft der Mechanikuhren düster aus. Die neuen Quarzuhren schienen die "veraltete Technologie" der mechanischen Uhren vollends aus dem Markt zu verdrängen.
Der unerwartete, spontane Erfolg seines mechanischen Zeitmessers ermutigte Lang seine Firma zu erweitern und sich in München-Allach nach größeren Räumlichkeiten umzusehen. Das unverwechselbare Aussehen der Chronoswiss-Uhren (großflächige Gläser, große Aufzugskrone und geriffelte Ränder) wurden von vielen anfangs belächelt, wegen ihres Erfolges jedoch in den 90er Jahren oft nachgebaut. Auch der Gehäuseboden aus Saphirglas ist heute bei vielen Herstellern zum Standard geworden.
Zu Beginn wurden die Uhrwerke einer Chronoswiss oft aus Rest- und Lagerbeständen alter Uhrwerkkaliber zusammengebaut. Gerd-Rüdiger Lang gelang es jedoch sich die Produktionsrechte und Werkzeuge des Enicar Kaliber 165 zu sichern, welches sich bis heute aus der Masse der modernen Automatikuhren hervorhebt.
Mit dem Enicar 165 ist auch das jüngste Kind von Chronoswiss, der Chronoscope (griechisch: Chronos = Zeit, scopein = schauen) ausgestattet. Er verbindet die moderne Uhrentechnik mit den Anfängen des Stoppuhrenbaus was ihm bereits mehrfach zur "Uhr des Jahres" - Auszeichnung verhalf.
Die Tochter des Firmengründers Natalie Lang wird bald in die Fußstapfen ihres Vaters treten und nach abgeschlossenem Studium das Unternehmen übernehmen.
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