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Ebel

Die Gründung der Marke Ebel geht auf Eugène Blum und Alice Lévy im Schweizer La Chaux-de-Fonds im Jahre 1911 zurück, der Hochburg der Schweizer Uhrmacherkunst. Eugène und Alice waren sowohl Privat als auch im Unternehmen Partner, und teilten die anfallenden Aufgaben gleichmäßig unter sich auf. Während Eugène sich um die technische Entwicklung hochwertiger Uhrwerke kümmerte, befasste sich Alice mit der ästhetischen Gestaltung, resultierend in den typischen, weichen, geschmeidigen Formen und zeitlosen Design der Ebel Uhren.

Der Name Ebel ist ein Akronym der Initialen von "Eugène Blum et Lévy". Die Liebe der beiden zu Ihrer Arbeit führte zu zahlreichen Exquisiten Modellen sowohl weich geschwungene, reich verzierte Schmuckuhren für Frauen als auch markante, technisch fortgeschrittene Uhren für Männer, welche die Weiterentwicklung von der Taschenuhr zur Armbanduhr mit begründeten.

Ebel - Classic Hexagon - Bild vergrößern;

Die doppelte Inspiration von Alice und Eugène verschaffte Ebel eine gestalterische Dynamik die ihres gleichen suchte. Sie erkannten Trends vor allen anderen, und konnten durch die weibliche Kreativität und den männlichen Erfindergeist immer wieder die Aufmerksamkeit auf ihre Werke lenken.

Der Sohn der beiden Gründer, Charles Blum, tritt der Firma 1929 bei und nimmt sich zur Aufgabe die Wettbewerbsfähigkeit der Marke deutlich zu verbessern und gleichzeitig die Uhrwerksproduktion so anzupassen, das sie auch andere Marken mit Uhrwerken beliefern konnte.

Das Unternehmen konnte unter der Leitung von Charles Blum die Qualität seiner Produkte deutlich steigern. 1935 ist Ebel das erste Schweizer Unternehmen, welches das "Western Electric System" benutzt, ein neuartiges Messsystem um die Präzision der Uhrwerke genauer analysieren zu können.


Die Uhren der Marke Ebel gelangten zu einem weit reichenden Bekanntheitsgrad und dem Ruf hervorragender Zuverlässigkeit und Präzision. Während des zweiten Weltkriegs war die Marke deshalb der Hauptausstatter der Britischen Armee für Uhren.

1957 entwickelte die Marke die "Contrôle Technique des Montres" (CTM), ein neuartiges Messverfahren, das die herausragende Qualität Schweizer Uhren sicherstellen sollte. Dieses Verfahren wurde zu einem wichtigen Bestandteil der Qualitätskontrolle des "Offiziellen Schweizer Chronometer Prüfungs-Instituts" (COSC), die offizielle Instanz welche das begehrte Chronometer Zertifikat verleiht, eine weltweit anerkannte Auszeichnung für besonders gute Präzision und Verlässlichkeit.

Ebel - Beluga Caviar - Bild vergrößern;

Der Start in das internationale Geschäft gelang Ebel 1970, als der Sohn von Charles Blum, Pierre-Alain Blum von seiner eigenen Karriere in Amerika zurückgerufen wird und die Firma übernimmt. Sein Gespür für die weltweite Vermarktung und globale Einflüsse auf die Branche sorgt für ein starkes Engagement der Marke bei zahlreichen prestigeträchtigen (Sport-) Veranstaltungen wie dem "Monte Carlo Tennis Open" oder dem "Swiss Open European Masters Golf Championship". Im gleichen Zug wird das internationale Vertriebsnetzwerk aufgebaut. Das Werbekonzept geht auf und schon bald träumten weltweit zahlreiche Menschen von einer Ebel Uhr.

Um den stärkeren Einflüssen des Sports in die ästhetischen Vorstellungen der Kunden gerecht zu werden, entwickelte Pierre-Alain 1977 eine neue Produktlinie mit dem Namen "Sport Classic". Seiner Ansicht nach muss Ebel, um im härter werdenden Markt bestehen zu können, gleichzeitig zeitgemäße wie zeitlose Uhren anbieten.


Nach einer Dekade der Quarzuhren, in der sich Ebel in der Durchsetzung seiner Philosophie schwer tat, kam Ebel's Präsident zu dem Schluss, das die wieder in Mode kommenden mechanischen Uhren ihr alte Schlüsselrolle im Sortiment zurückgewinnen sollten. Das Unternehmen entwickelte neue Kaliber, bis 1995 das erste, herausragende Ergebnis veröffentlicht wurde: Das neue "Caliber 137" verbaut in der neuen Produktlinie "1911", dem Gründungsjahr der Marke.

Diese eindrucksvolle Kombination von Fortschritt und klassischer Eleganz der alten mechanischen Uhrwerke wurden ein großer internationaler Erfolg.

In den letzten Jahren bis zum 100. Jubiläum entwickelte Ebel bisher einige weitere exquisite Uhrwerke und Uhrenmodelle und blieb dabei den eigenen Idealen der klassischen Eleganz, weichen, sinnlichen Formen und genauester Handwerkskunst treu. Der Bekanntheitsgrad konnte unter der charismatischen Führung von Pierre-Alain Blum und zahlreichem Engagement in Sportveranstaltungen und der Haute Couture weiter gesteigert werden. Ebel zählt heutzutage zu einer der bekanntesten Marken für qualitativ hochwertige Luxusuhren.



News
Beluga Caviar - ein Geschenk des Meeres (15. Mai 2008)
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