Antoine und sein Sohn Elie spezialisierten sich darauf Uhren und Uhrwerke mit
einfallsreichen und technisch herausragenden Komplikationen sowie besonders kleiner Größe zu fertigen. Ihr Reichtum an Ideen und Erfindergeist führte die Firma bis heute zu beinahe
unerreichten 200 Patenten.
1903 bestellte der Pariser Geschäftsmann Edmond Jaeger bei der Schweizer Firma eine ultraflache Taschenuhr. Von dem Ergebnis war er so begeistert, dass es kurze Zeit später zu einer Kooperation kam.
Die exzellente Qualität ihrer Uhrwerke und die guten Kontakte Edmond Jaegers führten innerhalb weniger Jahre zu hervorragenden Kooperationen zwischen Jaeger-LeCoultre und zahlreichen hochkarätigen Uhrenfabrikanten wie Cartier oder Patek-Philippe.
Zur Legende wurde die Marke mit der Erfindung der
"Atmos"-Uhr. Diese
Uhr bezog ihre Energie selbst aus den schwächsten atmosphärischen Veränderungen und kam komplett ohne Aufziehmechanismus oder einer anderen externen Energiequelle aus. Daher bekam sie auch den Spitznamen "Das fast Perpetuum Mobile".