Gegründet wurde Omega SA 1848 von dem 23 jährigen Louis Brandt im Schweizer Ort La Chaux-de-Fonds, wo er Präzisions-Taschenuhren aus Einzelteilen verschiedener lokaler Zulieferer fertigte und diese überall zwischen Skandinavien und Italien verkaufte.
Nach seinem Tode 1879 führten seine beiden Söhne Louis-Paul und César den Betrieb weiter. Allerdings waren sie mit den unregelmäßigen Lieferungen und der teils miserablen Qualität unzufrieden und entschieden sich den gesamten
Herstellungsprozess selbst zu übernehmen. Um den größeren Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften und Produktionsfläche zu decken verlegten sie den Firmensitz nach Biel, einen Ort im Schweizer Kanton Bern, wo sie im Januar eine kleine Fabrik mieteten und im Dezember komplett aufkauften. Die dort ab 1894 hergestellten
Uhrwerke Labrador, Gurzelen und Omega
stellen bis heute den Erfolg der Marke sicher.
1903 starben beide Brüder und hinterließen dem ältesten ihrer Nachkommen, dem 24 jährigen Paul-Emile Brandt,
eine der größten Schweizer Uhrenmanufakturen mit ca. 800 Angestellten welche 240.000 Uhren pro Jahr herstellten. Er gilt als der Architekt von Omega. Nach der schwierigen
Zeit des 1. Weltkriegs arbeitete er mit Nachdruck an einem Zusammenschluss mit der Manufaktur Tissot, welche 1930 mit Omega
zur Firmengruppe SSIH fusionierte. 1970 war SSIH der größte Schweizer Uhrenhersteller und der drittgrößte der Welt.
1988 gliederte der Konzern die Marken Blancpain und Breguet ein und wurde schließlich in "Swatch Group" umbenannt. Omega ist auch heute noch eine der bedeutendsten Marken der Gruppe.