Der Beginn des großen Erfolgs war die Einstellung von
Georges-August Leschot als Produktionsingenieur. Dieser
revolutionierte einige Einzelteil-Herstellungsverfahren mit Maschinen, und konnte damit sowohl die Präzision der
Uhrwerke als auch die Produktionsmenge deutlich erhöhen.
Das berühmte Logo der Marke, das "Malteserkreuz" entstand 1880, inspiriert durch ein Bauteil der verwendeten Uhrwerke. Im Laufe der Jahre konnte die Firma zahlreiche Auszeichnungen sowohl für herausragende Präzision als auch für Ästhetik gewinnen. 1906 wurde dann die heute noch existierende Boutique in Genf am "Quai de l'Ile" eröffnet.
Ihre hervorragende technische Qualität konnte die Marke 1935 unter Beweis stellen. Der ägyptische König Farouk bestellte eine besonders komplizierte Uhr, deren Herstellung 5 Jahre in Anspruch nahm und zu einem Meilenstein der Firmengeschichte wurde.
1955, 200 Jahre nach der Gründung, veröffentlichte Vacheron Constantin die
flachste Uhr für lange
Zeit mit einem Kaliberdurchmesser von gerade einmal 1,64 mm. Im selben Jahr wurden auch vier speziell angefertigte Uhren an die vier Staatschefs der Genfer Konferenz überreicht.
Der Erfolg der Marke stieg von da an unaufhaltsam. 1996 übernimmt der Richemont Konzern das gesamte Kapital der Marke. Zum 250. Jubiläum kreierte Vacheron Constantin zwei herausragende Uhrenmodelle, die "Tour de l'Ile" und die "Saint Gervais", beide in streng limitierter Auflage.
Beide Uhren zeichneten sich durch außergewöhnliche Qualität aus, die "Tour de l'Ile" ist mit 16 Komplikationen die komplizierteste Wendearmbanduhr der Welt, die "Saint Gervais" besticht durch ihre vier Federhäuser, was ihre Gangreserve auf ca. 250 Stunden erhöht und damit im Vergleich zu den üblichen 40 Stunden Rekord darstellt.