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Alpina Uhren

Alpina

Die Geschichte von Alpina beginnt in Winterthur, wo Gottlieb Hauser 1883 die “Corporation d’Horlogers Suiße” gründet. In kurzer Zeit kamen zahlreiche weitere Uhrmacher und Zulieferer dazu um Teile ein- oder zu verkaufen. Um eine zentralere Lage zu erreichen wurde 1890 der Firmenhauptsitz in die Uhrmacherhochburg Biel verlagert. Das Geschäftskonzept dieses einzigartigen, neün Netzwerkes bestehend aus Händlern, Uhrenmanufakturen und Zulieferern ging auf, die verschiedenen Unternehmer unterstützten sich gegenseitig und brachten 1901 ihre ersten eigenen Uhrwerke heraus. Gleichzeitig wurde der Markenname Alpina patentiert und auf die besten Qualitätsuhren der Marke geschrieben.

Das Unternehmen florierte und schon bald wurden weitere Fabriken in Genf, Besancon und Glashütte in Deutschland eröffnet. 1912 wurde bereits das erste Chronometer “made in” Glashütte veröffentlicht.

Der 1. Weltkrieg traf Alpina hart. Die schweren Restriktionen zur Einfuhr von Einzelteilen und Geld nach Deutschland machten die notwendige Zusammenarbeit zwischen den Schweizer Standorten und der Glashütter Manufaktur unmöglich. Zusätzlich waren die Alliierten nicht begeistert von der engen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Deutschland, was 1917 dazu führte das die Marke Alpina in zwei rechtlich unabhängige Unternehmen aufgeteilt wurde, die “Union Horlogère SA” in Genf und die “Alpina Deutsche Uhrmacher-Genoßenschaft G.m.b.H.” in Glashütte.

Nach Ende des 1. Weltkrieges und der Aufspaltung des Großunternehmens in mehrere Teile folgt in den 1920er Jahren ein weltweit großer Erfolg der Marke an sich, welche sich nach dem Zerfall ebenfalls abgespaltet hatte und selbstständig Uhren herstellte.

Während des 2. Weltkriegs wurden die immer noch hervorragenden Geschäftsbeziehungen zwischen den einzelnen Teilkonzernen der ehemaligen “Corporation d’Horlogers Suiße” durch harte Beschränkungen vollends zunichte gemacht. Schlußendlich forderten die Alliierten den deutschen Teil der Firma dazu auf den Markennamen Alpina aufzugeben. Sie wurde deshalb in “Dugena” (Deutsche Uhrmacher-Genoßenschaft Alpina) umbenannt.

Vom Ende des Krieges an ging es mit der Marke wieder bergauf. Bis in die 1970er konnten wieder zahlreiche hervorragende Uhren auf den Markt gebracht werden und auch die Beziehungen zum Deutschen Teil der Marke wurden wieder aufgebaut. Als Mitte der 1970er die Schweizer Quarzkrise den Uhrenmarkt erschütterte schlug Alpina den falschen Weg ein. Während die anderen renommierten Uhrenmanufakturen sich zu Gruppen und Konzernverbünden zusammenschloßen versuchte sich Alpina mit eigener Kraft aus der Krise zu retten.

Dieser Versuch mißlang, Alpina wurde 1972 von deutschen Investoren komplett aufgekauft und der Firmenhauptsitz nach Köln verlagert. Aufgrund der großen räumlichen Distanz zu den Uhrmacherzentren konnte sich die Marke Anfang der 1990er auch bei der “Wiedergeburt der mechanischen Uhr” nicht beteiligen. Heute werden Alpina Uhren in gerade einmal 30 Läden in Deutschland verkauft, das Unternehmen hat es sich aber als höchstes Ziel gesetzt den Geist und die Qualität der Marke wieder aufleben zu laßen.

 
 
* Alle Preise inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten, ¹ Ursprünglicher Preis des Händlers