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Mechanische Uhren

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Candino Automatik C4494/1

399,00 EUR ¹ 300,00 EUR

Royal London Gents Automatic 41147-04

249,00 EUR ¹ 125,00 EUR

Royal London Gents Automatic 41149-05

319,00 EUR ¹ 160,00 EUR

Royal London Gents Automatic 41147-02

219,00 EUR ¹ 110,00 EUR

 
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Mechanische Uhren – Uhrmacherkunst auf höchstem Niveau

Mechanische Uhren waren vor Einzug der Quarzuhr in den 1970er Jahren der Standard. Am Handgelenk wurden ausschließlich Zeitmesser mit Selbst- oder Handaufzug getragen. Technische Raffinesse und penible Handarbeit steckten in jedem Uhrwerk. Die batteriebetriebene Quarzuhr revolutionierte die Uhrenbranche und ließ mechanische Uhren zu exklusiven Armbanduhren avancieren, für die heute hohe Investitionen getätigt werden. Neben Luxusmarken, wie Rolex oder Breitling, fertigen auch Maurice Lacroix und Tissot hochwertige Mechanikuhren.

Wie mechanische Uhren funktionieren

Mechanische Uhren müssen in zwei Kategorien geteilt werden, in die Handaufzugs- und Automatikuhren. Erstere müssen regelmäßig durch die Krone per Hand aufgezogen werden. Eine Routine, die an Großvaters Zeiten erinnert. Heute überwiegen Automatikuhren, die sich durch die Drehbewegung des Handgelenkes während des Tragens von selbst mit Energie versorgen. Beiderseits bestehen die Uhrwerke aus über 100 Kleinteilen, die oftmals händisch zusammengesetzt werden.

 

Für die Langlebigkeit der Kaliber, wie die mechanischen Uhrwerke auch genannt werden, sorgen die Lagersteine. Sie verhindern, dass sich die beweglichen Teile im Werk gegenseitig abnutzen. Heutzutage werden dazu in der Regel synthetische Steine, wie z.B. Rubine verwendet. Sie sorgen durch eine gleichmäßige Kraftübertragung auch für eine erhöhte Ganggenauigkeit.

 

Die mechanischen Uhrwerke treiben neben den Stunden- und Minutenzeigern auch Komplikationen, wie bspw. Datum, Stoppuhr oder Mondphase an.

Mechanische Uhren & ihre Vorteile

Nennen Sie eine mechanische Uhr Ihr Eigen, können Sie sich glücklich schätzen. Mechanische Uhren sind ein Zeugnis professioneller Uhrmacherkunst. In minutiöser Kleinarbeit werden die Uhrwerke ausschließlich von erfahrenen Uhrmachern zusammengesetzt. Immens viel Zeit und Detailverliebtheit stecken in jeder Armbanduhr. Der Wert einer solchen Uhr wird zudem durch die Möglichkeit der stetigen Reparatur gesteigert. Die Werke können auch noch nach Jahrzehnten repariert werden und sogar durch Elektromotoren ergänzt werden. Eine Veralterung der Technik ist somit nicht gegeben. Und dies spricht für lange Haltbarkeit. Oftmals werden solche Uhrenmodelle von Generation zu Generation vererbt. Mechanische Uhren müssen allerdings gehegt und gepflegt werden. Der regelmäßige Gang zum Uhrmacher, der die Uhr nachstellt, bleibt Ihnen nicht erspart.

 

Die Vorteile im Überblick:

 

  • Zeugnis professionellen Uhrmacherhandwerks
  • Reparatur immer möglich
  • Veralterung der Technik unmöglich
  • Lange Haltbarkeit
  • lohnende Investition

Mechanische Uhren online kaufen

Bei UHR.DE, dem Fachhändler für Uhren und Schmuck seit 1887, finden Sie eine große Auswahl an mechanischen Uhren. Vertreten sind in unserem Sortiment Damen- und Herrenarmbanduhren der Marken Maurice Lacroix, Bruno Söhnle und Tissot sowie Taschenuhren der Marke Royal London.
Stöbern Sie im gut sortierten Angebot von UHR.DE und entdecken Sie Ihre Leidenschaft für mechanische Uhren!

Neue Serie „Wie funktioniert die Uhr?“ Teil 2: Mechanische Uhren versus Quarzuhren

In unserer neuen Serie „Wie funktioniert die Uhr?“ haben wir im ersten Teil die Gangreserve erläutert. Im zweiten Teil wollen wir uns mit dem Unterschied zwischen einer Quarzuhr und einer mechanischen Uhr auseinandersetzen.

Tradition trifft Moderne – ein historischer Abriss

Grundlegend unterschieden sich die Uhrwerke beider Uhrentypen in der Funktionsweise und dem Aufbau. Bis zu den 1970er Jahren war die mechanische Uhr der primäre Zeitmesser. Wobei man auch bei mechanischen Uhren zwischen zwei Typen unterscheiden muss. Zum einen gibt es die mechanische Uhr mit Handaufzug und die mechanische Uhr mit automatischem Aufzug. Erstere konnte man als Armbanduhr bereits seit dem 19. Jahrhundert tragen, letztere erst seit den 1920er Jahren. Als Taschenuhr jedoch gab es bereits seit dem frühen 15. Jahrhundert mechanische Uhren mit Handaufzug. Quarzuhren sind seit den 1970er Jahren auf dem Uhrenmarkt und erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Dieser Zeitraum wird auch als „Quarzkrise“ bezeichnet, denn mit dem Vormarsch der neuen Uhren ging auch allmählich die Verdrängung mechanischer Uhren einher.

Quarz versus Unruh

Der Unterschied zwischen Quarzuhren und mechanischen Uhren kann in zwei Richtungen erläutert werden, rational und emotional. In diesem Artikel widme ich mich der rationalen Differenzierung zwischen einer Quarzuhr und einer Mechanikuhr. Taktgeber bei einer mechanischen Uhr ist die Unruh. Dieses kleine, aus Metall gefertigte Bauteil besteht aus einem Unruhreif und einer Unruhspirale. Gemeinsam mit der Spirale bestimmt die Unruh die Ganggenauigkeit der Uhr. Eine präzise Verarbeitung der Unruh stellt also die grundlegende Voraussetzung einer mechanischen Uhr dar. Durch die Kraft, die beim Federaufzug bewirkt wird, werden die Zeiger der Uhr auf der Anzeige in Bewegung gebracht. Denn diese setzen die Takte in einen zeitlichen Mechanismus um. Der Unterschied zwischen den zwei Typen mechanischer Uhren besteht nun darin, wie die Feder aufgezogen wird. Bei Handaufzugsuhren erfolgt das über die Krone, die manuell vom Träger bewegt wird. Somit wird über den Drehmechanismus die Stahlfeder aufgezogen und kann die Kraft wiederum an das Schwungrad abgegeben. Bei automatischen Uhren wird die Alltagsenergie des Trägers genutzt. Durch Handbewegungen setzt sich ein beweglicher Rotor in Gang, der die Stahlfeder automatisch aufzieht. Taktgeber bei Quarzuhren ist ein Quarzkristall. Auch hier werden die Schwingungen, allerdings die des Quarzes, genutzt, um die Zeiger in Bewegung zu bringen. Angetrieben wird das jedoch nicht durch Alltagsenergie, sondern durch eine externe Energiequelle, wie eine Batterie oder ein Akku. Bei einem Akku gibt es verschiedene Varianten der Energiegewinnung (Kinetik oder Solar).

Der äußere Eindruck

Auch äußerlich können Sie Unterschiede zwischen einer mechanischen Uhr und einer Quarzuhr erkennen. Der Hinweis auf dem Zifferblatt „Quartz“ oder „Quarz“ gibt an, dass es sich um eine Quarzuhr handelt. Dabei ist ersteres nur das englische Wort. Hingegen befindet sich auf dem Zifferblatt einer mechanischen Uhr meist „Automatic“, synonym für eine Mechanikuhr mit automatischem Aufzug gebraucht. Weniger hilfreich erscheint der Hinweis „Rubis“ oder „Juwels“, der früher nur auf Handaufzugsuhren zu finden war. Mittlerweile sind aber auch Quarzuhren mit einem solchen Schriftzug versehen. Auch der Blick auf den Gehäuseboden kann verraten, um welchen Uhrentyp es sich handelt. Meist geben mechanische Uhren einen Einblick in das hochwertig gearbeitete Innere durch den Glasgehäuseboden. Dort sehen Sie dann die Unruh mit der Spirale und der Feder. Aus Teil 1 unserer neuen Serie kann auch die Gangreserveanzeige ein Indiz für eine mechanische Uhr mit Hand- oder Automatikaufzug sein. In seltenen Fällen haben Quarzuhren etwas ähnliches, die Batteriestatusanzeige. Komplex sind sowohl die mechanische Uhr als auch die Quarzuhr. Der Wert einer Uhr liegt immer im betrachtenden Auge seines Trägers.
Es gibt noch so viele Aspekte in Hinblick auf die Unterschiede zwischen Quarzuhren und Mechanikuhren, die ich nicht ausgeführt habe. Deswegen folgt ein zweiter Teil zu diesem Thema, in dem die Vor- und Nachteile sowie emotionale Differenzierung erläutert werden.

 
 
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