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Adventszeit – Die schönste Zeit im Jahr

Auf einmal ist alles anders: Die Uhren scheinen sich langsamer zu drehen als im Rest des Jahres. Das Bedürfnis nach Ruhe und Geborgenheit steigt stetig. Die Vorfreude auf das nahende Weihnachtsfest ergreift Jung und Alt. Die Adventszeit ist für viele Menschen die schönste Zeit im Jahr.

Vielleicht kennen Sie dies auch? Es ist Anfang November, die Tage werden kürzer, trübe und grau präsentiert sich das Wetter. Und vielen wird nun schmerzlich bewusst, dass das Jahr schon wieder zu Ende geht, dass die Uhr des Lebens niemals still zu stehen scheint. Doch der Blick auf den Kalender lässt gleichermaßen Freude aufkommen, verweist er doch auf die nahende Adventszeit.

 

 

Vom Ankommen und Erscheinen

Die Adventszeit bezeichnet im Grunde die Zeit im Jahr, in der sich die Christen der Welt auf das Fest der Geburt Jesus Christus vorbereiten. Neben dem Gedenken zu Weihnachten an die Geburt Jesu beginnt mit der Adventszeit auch das neue Kirchenjahr. Das Wort Advent reicht jedoch noch viel weiter zurück, ausgehend vom griechischen Wort für Erscheinung bezeichnet das lateinische Wort adventus die Ankunft. So drückte man damit das Ankommen von Amtsträgern, vor allem aber von Herrschern aus. Bis ins Mittelalter stand der Adventus für die Ankunft bzw. den Einzug eines Würdenträgers, Königs oder Kaisers in eine Stadt. Ein ritualisierter und hochzeremonieller Ablauf regelte diese bis ins kleinste Detail. Die Christen übernahmen das Wort Adventus und demonstrieren seitdem ihre Verbindung zu Jesus Christus.

 

 

Rot und Grün für Treue, Glaube und Hoffnung

Ursprünglich bezeichnete die Adventszeit in der Kirche eine Fastenzeit, die dem Nachdenken und der Besinnung gewidmet gewesen ist. Im 6. Jahrhundert erfolgte dann die bis heute gültige Regelung auf vier Adventssonntage. Verbunden damit ist der damals verbreitete Glauben, dass die Christenheit nach dem Sündenfall 4.000 Jahre auf ihren Erlöser warten musste, wofür nun die vier Wochen symbolhaft stehen sollten. Wie sehr sich die Adventszeit im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat und auch heidnische Elemente bis zum heutigen Tag in sich trägt, zeigt der Beispiel der Farben des Advents. Entsprach die einst gebräuchliche Farbe Violett dem kirchlichen Ausdruck für Trauer und Buße, haben die heute gültigen Farben Rot und Grün u.a. auch heidnischen Ursprung. So verbanden die Germanen mit Grün Hoffnung auf Trost und Kraft. Sie schmückten in den dunklen Nächten des Winters ihre Häuser mit wintergrünen Pflanzen, um Dämonen und böse Geister abzuwehren. Das Rot wiederum symbolisiert die Freude auf Christi Geburt.

 

 

Advent im Wandel

Die festliche Zeit der Vorbereitung beginnt mit dem Tag des heiligen Andreas, dem 30. November, oder an dem Sonntag, der diesem Tag am nächsten ist und dauert dann bis zum 24. Dezember an. Doch immer mehr rückt der christliche Gedanke in den Hintergrund. Für viele Menschen steht der Advent nun auch das Beisammensein, Freude und wird als Zeit des Genusses gesehen. So ist Weihnachten zu einem Familienfest geworden, eine Zeit, in der die Uhren langsamer ticken, in der man sich für seine Familie mehr Zeit nimmt oder Freunde trifft und feiert.

 

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