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Chronographen – „Zeitschreiber“ der anderen Art

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Seitdem sich Menschen mit der Problematik der Zeitmessung beschäftigen, sind sie bestrebt, Uhren mit allen möglichen Funktionen auszustatten. Chronographen sind heute der weit verbreitete Ausdruck dieses Strebens. Mit ihren vielfältigen Funktionen haben die Chronographen die Uhrenhersteller lange Zeit vor große Herausforderungen gestellt. Heutzutage begeistern sich auch immer mehr Frauen für sie.

Die Geschichte der Chronographen

Uhren vergangener Jahrhunderte zeugen davon, dass es bei ihrer Herstellung mitunter nicht nur darum ging, einen verlässlichen Zeitmesser zu erschaffen. Sie waren immer auch Ausdruck der Epoche, des Geschmacks und des Lebensgefühls. Eine einsetzende Miniaturisierung und wegweisende Erfindungen wie die Erfindung der Zugfeder machten es möglich, dass jedermann eine Uhr mit sich führen konnte. Parallel dazu schritt die funktionelle Weiterentwicklung der Uhren immer weiter voran.

 

Der Chronograph, was wörtlich übersetzt „Zeitschreiber“ bedeutet, hat deshalb auch nicht den einen Erfinder. Vielmehr sind an dessen Entwicklung über Jahrhunderte hinweg mehrere Uhrmacher beteiligt gewesen. Bereits 1720 stellte der Engländer George Graham ein Gerät vor, welches ein Ereignis auf die 1/16 Sekunde abzuschätzen vermochte. 1776 entwarf der Genfer Uhrmacher Jan Moîse Pouzait eine Uhr, bei dem man den Sekundenzeiger anhalten konnte.

 

Jedoch ließ sich der Zeiger nicht auf Null zurückstellen. Als wegweisend wird die Erfindung des „Nullstellherzes“ von Henri-Féréol Piguet aus dem Jahre 1844 angesehen. Er konstruierte den Mechanismus, der eine Rückstellung des Zeigers auf Null per Knopfdruck ermöglichte. Da Piguet Mitarbeiter der Firma „Nicole et Capt“ war, meldete dessen Arbeitgeber Adolphe Nicole die Konstruktion 1862 zum Patent an. 1868 schließlich konstruierte der Franzose Auguste Baud einen Zusatzmechanismus für den Stoppanzeiger. Ein Prinzip, das bei der Herstellung von Chronographen bis heute so verwendet wird.

 

Was Chronographen haben müssen

In der Regel verfügen heutige Chronographen über ein ähnliches Äußeres. Die oberhalb der Krone angebrachten Taster sowie die Totalisatoren, also Hilfszifferblätter zum Anzeigen von Sekunden, Minuten und Stunden, sind die Hauptmerkmale dieser Uhrenart. Da der Chronograph im Grunde eine Stoppuhr ist, werden beim Zeitmessen die abgelaufenen Sekunden über den „normalen“ Sekundenzeiger angezeigt. Der eigentliche Verlauf der Sekunden zur Zeitangabe wird über einen der Totalisatoren geregelt. Chronographen, die mit einem Quarzwerk ausgestattet sind, sind sogar in der Lage, während eines Stoppvorgangs die Zehntelsekunden anzuzeigen.

 

Eine Sonderform des Chronographen ist die Rattrapante oder Schleppzeiger- Chronograph. Hier besteht die Möglichkeit, mittels eines mitlaufenden Sekundenzeigers, eine Zwischenzeit zu nehmen.

 

Viele Chronographen verfügen außerdem über weitere Anzeigen wie der Tachymeterskala oder dem Asthometer, die auf der Lünette oder dem Zifferblatt angebracht sind. Wegen des markanten Aussehens werden Chronographen besonders von Männern bevorzugt, aber immer mehr Frauen finden heutzutage an ihnen gefallen.

 

Chronographen sind nicht nur Männersache

Lange Zeit galten Chronographen als bevorzugtes Kaufobjekt der Männer. Mittlerweile haben aber auch die Damen die Funktionalität dieser Uhren schätzen gelernt. Die Schweizer Uhrenmarke Tissot hat beispielsweise mit der Tissot PRC 200 eine äußerst sportliche Damenuhr mit Chronographen-Funktion im Sortiment. Dieser Damenchronograph verbindet ein elegantes Design mit praktischen Funktionen.

 

Neben der Möglichkeit, die Zeit zu stoppen, ist sie mit Datumsanzeige und einer Tachymeterskala ausgestattet. Aufgrund der abgesetzten Lünette wirkt das Zifferblatt sehr groß. Die drei Totalisatoren darauf geben die Sekunden, Minuten und Stunden wieder. Von einem Saphirglas geschützt, kann die Uhr zudem eine Wasserdichtigkeit von 20 bar vorweisen. Eine große Auswahl an Chronographen findet sich auch bei uhr.de. Auch hier erfreuen sich Damenuhren mit Chronographen-Funktion immer größerer Beliebtheit.

 

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