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Das liebe Leid mit der Zeitumstellung

Man sleeps in office on table over laptop with coffee in hand

Am 25.10.2015 ist es wieder soweit, wir stellen unsere Uhren von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurück. Wenn man sich so umhört, sind die meisten Menschen genervt von der Umstellung. Zu Recht?

Seit 1980 gibt es in Deutschland die Sommer- und die Winterzeit. Hauptgrund für die Einführung war, dass man glaubte dadurch länger das Tageslicht nutzen und somit mehr Energie sparen zu können. Eine Überlegung, die besonders nach der Ölkrise der 1970er als interessant galt. Außerdem wollte man sich den Nachbarländern, die bereits zu diesem Zeitsystem gewechselt hatten, anpassen.

Die Zeitumstellung ist aber keine Erfindung der 1980er Jahre, auch früher schon stellt man die Uhr. 1947 gab es z.B. neben der Sommerzeit noch eine Hochsommerzeit. Zum ersten Mal wurde die Sommerzeit 1916 in Deutschland, Großbritannien und Irland eingeführt. Obwohl sich bereits Benjamin Franklin 1784 Gedanken zum Thema gemacht hatte und eine Abhandlung zur optimalen Ausnutzung des Tageslichtes verfasste, sollte es fast 150 Jahre dauern bis dann 1908, dank William Willet, wieder zum Thema referiert wurde.

Sinn und Nutzen werden bereits seit der Einführung diskutiert. Heute weiß das Bundesumweltamt, dass man zwar abends Licht spart, dafür aber morgens die Heizkosten steigen.


Unser Organismus leidet

Auch Mediziner weisen immer wieder negative Auswirkungen nach. Denn unser Organismus tut sich mit der Zeitumstellung schwer. Schwierig gestaltet sich die Umstellung besonders für Menschen mit Schlafstörungen, die regelrecht darunter leiden. Und wenn es den Erwachsenen schon schwer fällt, wirkt sich das natürlich auf die Kinder aus. Jeder, der schon mal ein morgenmuffliges Kind geweckt hat, weiß wovon die Rede ist. Und auch die Lehrer in der Schule sind über die „hochmotivierten“ Schüler sehr erfreut.

Studien belegen, dass montags nach Zeitumstellung mehr Unfälle passieren als an normalen Montagen. Also bitte daran denken und an diesen Tagen besonders vorsichtig fahren.

Die Kühe haben Probleme, wenn die Melkmaschine plötzlich eine Stunde früher angeht und produzieren weniger Milch produzieren. Es dauert etwa 14 Tage bis sie wieder die normale Milchmenge geben, von einer Milchknappheit ist aber nicht auszugehen. Alle anderen Tiere kriegen von der Zeitumstellung eher wenig mit. Einmal im Jahr gibt es das Futter dann eben etwas früher und einmal eben etwas später.

Zum Glück macht es uns wenigstens die Uhrenindustrie leicht. Funkuhren stellen sich z.B. automatisch, aber auch bei allen anderen Modellen ist die Zeiteinstellung kein Hexenwerk. Für all diejenigen, die ihre Uhr stellen müssen hat UHR.DE im Artikel https://www.uhr.de/uhrenmagazin/zeitumstellung-2014-wann-und-wie-werden-die-uhren-gestellt/ interessante Tipps parat.

Und am wichtigsten ist doch sowieso, dass man seine Zeit sinnvoll nutzt und glücklich ist, egal ob Sommer- oder Winterzeit.

Bildquelle: Copyright: Katsiaryna Pakhomava (Martynova)

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