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Die beliebtesten Schliffarten und -formen

Diamond Cuts and shapes

Erst der richtige Stein und der passende Schliff dessen machen ein Schmuckstück zu etwas ganz Besonderem. Doch worin unterscheiden sich die Schliffarten und -formen voneinander? Wir stellen Ihnen im Folgenden die populärsten Arten vor.

 

 

Es gibt bestimmte Anlässe, zu denen möchte Frau gern auffällige Accessoires tragen. Eine schicke Gala oder eine festliche Veranstaltung verlangen nach funkelnden Schmuckstücken mit Glamour-Effekt. Erlangt wird dieser durch Edelsteine, Brillanten oder Zirkonia auf Ringen, Halsketten, Armbändern und Ohrringen. Durch verschiedene Schliffarten werden die „rohen“ Steine in kostbare Schmucksteine verwandelt.

 

Generell unterscheidet man drei Schliffarten: Der facettierte Schliff ist durch flache, polierte, geometrisch geformte Flächen gekennzeichnet. Er stellt die beliebteste Variante der Schliffarten dar und eignet sich besonders für durchsichtige und klare Steine, wie bspw. Zirkonia. Die Pandora Ohrstecker Facettierte Schönheit greifen den facettierten Schliff u.a. auf. Als populärste Form gilt der Brillantschliff, den wir Ihnen noch näher vorstellen werden.

 

Im Gegensatz zu dem facettierten Schliff überzeugt der Glattschliff durch kantenlose, glatte Oberflächen, die gern auch eine Wölbung aufweisen. Treten optische Effekte wie Maserungen oder aktive Farbspiele in dem verwendeten Stein auf, werden diese bevorzugt im Glattschliff verarbeitet. Das bekannteste Beispiel ist hierbei der Cabochon-Schliff. Beispielhaft für den Glattschiff sind die Dyrberg/Kern Ohrringe Poala.

 

Als dritte Schliffart ist der gemischte Schliff zu benennen. Charakteristisch für diesen ist die Kombination aus glattem und facettiertem Schliff. Gern wird die Oberseite des Ziersteins im Glattschliff bearbeitet, während die Unterseite facettiert wird. Als Beispiel ist hier der „Buff Top“ zu erwähnen, welcher sich oberseitig in Form des Cabochons präsentiert während die Unterseite im Facettenschliff erstrahlt.

 

 

 

Populäre Schliffformen

Brillantschliff

Auch „amerikanischer Idealschliff“ genannt, ist der Brillantschliff der prominenteste Schliff von Edelsteinen. Anfang des 19ten Jahrhunderts analysierte der belgische Mathematiker Marcel Tolkowsky im Rahmen seiner Doktorarbeit das Thema der Proportionen und Symmetrie von Diamanten und legte so die Grundsteine für die Entwicklung dieser Brillantform. Durch die perfekten Proportionen wird im Brillantschliff eine extrem hohe Lichtausbeute erlangt, was dem Stein seine hervorragende Brillanz verleiht. Im Oberteil des bearbeiteten Diamanten sollten sich beim Brillantschliff mind. 32, im unteren Teil mind. 24 Facetten befinden. Ein Beispiel für den Brillantschliff zeigen die Dyrberg/Kern Ohrringe Deca.

 

brilliantschliff

 

 

Princess-Schliff

Auch diese Schliffform zeugt von enormer Brillanz, welche sich auf die Pyramidenform zurückführen lässt. 57 oder 76 Facetten gelten als optimal um das Feuer des Steins zu erwecken. Im Princess Cut sind die Steine rechteckig oder quadratisch geformt und weisen spitze Ecken auf. Letztere sollten von Fassungen umgeben sein, um den Stein zu schützen. Dank der hohen Lichtreflektion durch diese Schliffform werden kleine Einschlüsse und Unreinheiten im Stein unauffällig. Besonders beliebt bei Ohrschmuck und Solitär- sowie Eternityringen, unterstreicht der Princess-Schliff die Eleganz langer Finger optimal.

 

princessschliff

 

 

 

Smaragdschliff

Im 20 Jahrhundert aus dem Treppenschliff entwickelt, sollte diese Schliffform den gleichnamigen Edelstein bei der Bearbeitung schützen. Hierbei wird der Schleifdruck vermindert und so das Absplittern von Teilen des Smaragds verhindert. Kennzeichnend sind die abgestumpften Ecken, die breite und flache Tafel sowie die rechteckigen Facetten am Pavillon. Insgesamt verfügt der Smaragdschliff über 57 Facetten. Auch „Emerald Cut“ genannt, betont diese Schliffform die Reinheit des Steins und verfügt über weniger Lichtreflexe als bspw. der Brillantschliff. Die rechteckige Form verlängert optisch Ihren Finger und bietet eine gute Möglichkeit andere rechteckige Steine seitlich anzusetzen.

 

Smaragdschliff

 

 

Kissenschliff

Vor dem Brillantschliff war der sogenannte „Cushion Cut“ die beliebteste Form der Edelsteinschliffe. Dank der kissenartigen Form mit den abgerundeten Ecken und der tafelförmigen Ober- und Unterseite erhält diese Schliffform ihren Namen. Der Facettenreichtum sorgt für die einzigartige Lichtreflektion und die hohe Brillanz. Besonders farbige Schmucksteine werden durch den „alteuropäischen Brillantschliff“ veredelt. Da die Wirkung des Edelsteins besonders in der damals üblichen, sanften Beleuchtung des Kerzenscheins zur Geltung kommt, werden Steine in dieser Schliffform auch „Candlelight Diamonds“ genannt.

 

Kissenschliff

 

 

Ovalschliff

Lazare Kaplan, ein russischer Diamantenschleifer, schaffte es 1960 mit der Entwicklung des Ovalschliffs in die internationale Ruhmeshalle der Juweliere. Die längliche, abgerundete, symmetrische Form mit ca. 58 Facetten betont die Schönheit des Steins und erhält dabei sein Gewicht. Heute ist diese Schliffform die am häufigsten angewandte Form für farbige Steine. Besonders Mittelsteine an Verlobungsringen werden gern im Ovalschliff bearbeitet.

 

Ovalschliff

 

 

Asscher-Schliff

Im frühen 20ten Jahrhundert, zur Zeit des Art Déco entwickelte Jospeh Asscher den „Square Emerald Cut“. Ähnlich dem Smaragdschliff ist die achteckige Form und die facettierte Unterseite charakteristisch für diese Schliffform. Jedoch sorgen größere Treppenfacetten, die kleine Tafel und die breiten Ecken für eine höhere Brillanz. Der Asscher-Schliff verfügt über 50 bis 58 Facetten, der Royal Asscher sogar über 74.

 

Asscher-Schliff

 

 

Baguetteschliff

Um 1920 entwickelte sich der Baguetteschliff in Frankreich und wurde durch Cartier populär. Der Designer schätzte die niedrige Brillanz und die Coolness, die von dieser Schliffform ausgeht. Da die Facetten parallel zu den Außenkanten stehen werden weniger Lichtreflektionen ermöglicht und der Stein strahlt eine innere Ruhe und Harmonie aus. Die rechteckige Form mit vier 90° Grad-Ecken und die breite Tafel sind kennzeichnend für den „Stäbchenschliff“. Vor allem bei Trau- und Verlobungsringen ist diese Form des Schliffs momentan wieder sehr beliebt.

 

Bildquelle: Christos Georghiou – Fotolia

 

 

 

 

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