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Die erste Uhr im Weltraum

Stopwatch

Als vor 53 Jahren, am 12. April 1961, der russische Kosmonaut Juri Gagarin einen Weltraumflug unternahm, war dies nicht nur der Moment als der erste Mensch ins Weltall gelangte, sondern mit ihm auch die erste Uhr.In Russland wird bis heute an jedem 12. April der Tag des Kosmonaten gefeiert und Juri Gagarin als Held verehrt. Uhr.de möchte an jenen legendären Zeitmesser erinnern, der Gagarin auf seiner Reise begleitete und bei Sammlern und Uhrenliebhabern bis heute Kultstatus genießt.

Der Flug, der in die Geschichte einging

Es ist ein besonders ruhmreiches Kapitel, welches am 12. April 1961 von dem Kosmonauten Juri Gagarin aufgeschlagen wurde. Glückte doch an jenem Tag der erste bemannte Weltraumflug in der Geschichte der Menschheit. Knapp vier Jahre nach dem Start des Sputnik-Satelliten bewies die damalige Sowjetunion mit dem Weltraumflug des Raumschiffes Wostok 1 einmal mehr ihre damalige technologische Überlegenheit über die Amerikaner. Aber noch in einer ganz anderen Hinsicht war dies eine technische Meisterleistung.

Denn mit dem ersten Menschen gelangte auch die erste Uhr ins Weltall. Ausgestattet mit einem Zeitmesser der Marke „Sturmanskie“ aus der Ersten Moskauer Uhrenfabrik absolvierte Gagarin seinen 106 Minuten andauernden Flug ins All. Pilot als auch Uhr kamen nach der spektakulären Erdumrundung unbeschadet auf die Erde zurück. Auch aus diesem Grund genießen russische Uhren bis heute einen hohen Stellenwert und sind bei Sammlern beliebt. Dabei ist es nicht der Hauch von Luxus, den man etwa mit einer Rolex-Uhr verbindet. Nein, vielmehr wird die Robustheit und Effizienz dieser Zeitmesser geschätzt, die oftmals speziell für die russische Armee entwickelt worden sind.


Russische Uhren für die Elite

Eine Armbanduhr, wie sie Juri Gagarin am 12. April bei seinem Flug ins All getragen hat, war ein Modell welches man nur für das Militär produzierte. So wurden unter dem Namen „Sturmanskie“ (dt. Steuermann oder Navigator) u.a. für die russische Luftwaffe Uhren hergestellt, an die besondere militärische Anforderungen gestellt worden. Auf dem normalen Markt waren diese Uhren deshalb lange nicht erhältlich, blieben so ein Privileg der Militärs. Hergestellt wurden die Zeitnehmer in der Ersten Moskauer Uhrenfabrik, die 1927 auf Beschluss der Staatführung gegründet worden war. Zu Ehren des Weltraumsflugs nannte man 1964 die Uhrenfabrik kurzerhand um, aus Erste Moskauer Uhrenfabrik wurde Poljot (dt. Flug).

Gerade aber die Faszination für die Sturmanskie-Uhren hält bis heute an. Einerseits hat dies mit deren exklusiver Geschichte zu tun, andererseits weil die Zeitnehmer als besonders hochwertig, zuverlässig und robust geschätzt werden. Auch ist es der Charme der Marke mit seinen außergewöhnlichen Uhrendesigns. So wurde anlässlich des 50. Jahrestages der Erdumrundung im Jahr 2011 der Sturmanskie Chronograph „Gagarin 50-Jahre Raumflug“ auf den Markt gebracht, die dem Original Juri Gagarins nachempfunden worden ist. Nur mit einem Unterschied: Diese Uhr ist nun für jeden Liebhaber der Marke, der ein Stück Weltraumgeschichte am Handgelenk tragen möchte, erhältlich und kein Privileg einzelner Himmelstürmer.

Bildquelle: © Raphael Daniaud / fotolia.com

 

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