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Die Uhrzeit – ein alltägliches Missverständnis

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Die exakte Uhrzeit anzugeben ist gar nicht so einfach – gerade in Deutschland. Auch mehr als zwei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung scheint das Land durch eine unsichtbare Grenze geteilt zu sein. Denn, wie man die Uhrzeit angibt, ist in Ost und West, aber auch in Nord und Süd mitunter verschieden. Dies führt immer wieder zu amüsanten Missverständnissen. Na, wissen Sie wovon die Rede ist?

Uhrzeit in Ost und West, in Nord und Süd

Auch mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es Unterschiede zwischen Ost und West. Es werden aber immer weniger, auch sind die Begriffe „Ossi“ und „Wessi“ im Alltag immer weniger zu vernehmen. Dennoch besteht heute ein „Problem“ fort: die Uhrzeit. Im Grunde dürfte es mit der Benennung der exakten Uhrzeit in Deutschland überhaupt keine Probleme geben. Von der Oder bis an den Rhein gilt die Mitteleuropäische Zeit genauso wie von der Ostsee bis zu den Alpen. Und dennoch scheint es bei der Angabe der Uhrzeit ein Verständigungsproblem zu geben, welches unmittelbar die Herkunft des Gegenübers offenbart. Wollen sich etwa ein Rheinländer und ein Berliner um 16.15 Uhr am Bahnhof treffen. Ist die Wiedergabe dieser Uhrzeit in der Aussprache vollkommen unterschiedlich. So würde der Rheinländer „Viertel nach vier“ da sein, während der Berliner „Viertel fünf“ am Bahnhof eintreffen würde. Wenn der eine den anderen in diesem Fall nicht versteht, kann es schnell einmal zu Missverständnissen kommen.

Die Uhrzeit scheint regional unterschiedlich

Dieses „Verständigungsproblem“ in Sachen Uhrzeit ist wohl das bekannteste Beispiel bei den sprachlichen Unterschieden zwischen Ost und West. Wieso es die sprachlichen Unterschiede gibt lässt sich abschließend nicht klären. Wahrscheinlich stecken umgangssprachliche und dialektische Entwicklungen dahinter. Doch es trennt nicht nur alte und neue Bundesländer, vielmehr verläuft die Sprachgrenze von Schleswig-Holstein bis nach Rheinland-Pfalz. Demnach ist dies gar kein Problem zwischen Ost und West. Denn was viele nicht wissen, auch in Teilen von Bayern und in Schwaben sowie auch in Österreich ist die „Dreiviertel-Uhrzeit“ gebräuchlich. Dass die Einwohner hier statt „Viertel vor acht“ „Dreiviertel acht“ sagen, wenn sie die Uhrzeit 19.45 Uhr zum Ausdruck bringen möchten. Ganz einfach, oder?

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