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Himmelskörper in der Menschheitsgeschichte

Astronomical clock - Praha landmark

Immer wieder werden Ereignisse der Menschheitsgeschichte mit Himmelskörpern in Verbindung gebracht. Denken Sie nur an den Stern von Bethlehem, der die Heiligen drei Könige zum Jesuskind führte und am 6. Januar feierlich begangen wird. Der Mond, als der Himmelsköper, welcher der Erde am nächsten ist, spielt sogar eine wesentliche Rolle im Uhrmacherhandwerk.

Himmelskörper befeuern die Sternenkunde

Himmelskörper als Sammelbezeichnung für alle außerirdischen Körper, wie Planeten, Monde, Asteroiden, Sonnen usw., faszinieren die Menschheit seit Anbeginn der Geschichte. Wichtige historische Ereignisse wurden mit besonderen Himmelsphänomenen in Verbindung gebracht. Eine Reihe von diesen finden sich in der Bibel wieder. Der bekannteste hier belegte Himmelskörper ist mit Sicherheit der Stern von Bethlehem, der die Heiligen drei Könige zum Geburtsort Jesu Christi führte.

 

Das Beobachten und Deuten von Himmelskörpern befeuerte bis zum Mittelalter regelrecht die Sternenkunde. In der Form, dass diese sogar staatserhaltende Funktion erlangte, mitunter sogar über Krieg und Frieden entschied. Jedoch wurden zwischen der Sternendeutung, der Astrologie, und der Sternbeobachtung, der Astronomie, keine Unterschiede gemacht.

 

Himmelskörper und das Uhrmacherhandwerk

Weniger verwunderlich ist es da, dass das Beobachten der Himmelskörper in der Uhrmacherkunst ihren Niederschlag fand. Die bekannteste aller Uhrenanzeigen ist die Indikation der Mondphase. Sie gibt den Wechsel von abnehmenden und zunehmenden Mond in Kleinformat wieder. Bereits im Mittelalter arbeiteten Uhrmacher astronomische Indikationen wie die Mondphasen, Bewegung des Erdtrabanten, Sonnenaufgang und -untergang und Mond- und Sonnenfinsternis in ihre Uhren ein.

 

Als Beispiele können hier die noch heute funktionstüchtigen Monumentaluhren in Münster, Straßburg oder Prag fungieren. Ab dem 16. Jahrhundert werden erste Wanduhren mit diesen zusätzlichen Funktionen produziert. Durch die Miniaturisierung der Uhren in den kommenden Jahrhunderten finden sich verschiedenen astronomische Anzeigen ab Anfang des 20. Jahrhunderts auf den Zifferblättern der Armbanduhren wieder.

Maurice Lacroix würdigt den Himmelskörper, der uns am nächsten ist

Bis heute spielen Himmelskörper in der modernen Uhrenindustrie eine wichtige Rolle. So gehört die Anzeige der Mondphasen als beliebteste Zusatzdarstellung zum klassischen Repertoire. Seit den 1980er Jahren hat sich Maurice Lacroix dieser Problematik angenommen und die Mondphasenanzeige bei ausgewählten Modellen eingeführt. Die Maurice Lacroix Masterpiece Lune ist Ausdruck dieser Entwicklung. Mit ihr lässt sich der Verlauf des erdnächsten Himmelskörpers, des Mondes, genau nachverfolgen. Eine Mondphasenanzeige bei 6 Uhr gibt den 29 Tage und 12 Stunden währenden Mondzyklus an. Gewährleistet wird die präzise Darstellung von dem mechanischen Kaliber ML 104 mit Handaufzug. Die Harmonie des Zifferblatts wird vollendet durch eine retrograde Datumsanzeige bei 10 Uhr sowie eine retrograde Anzeige der Gangreserve bei 2 Uhr.

 

 

Bis ins kleinste Detail veredelt – mit Edelstahlgehäuse, Glasboden, diamantgefrästen Zeigern, entspiegeltem Saphirglas und luxuriösem Krokodillederarmband – zeugt dieses Modell von höchster Schweizer Uhrmachertradition. Aber auch von der Geschichte der Wiedergabe von Himmelskörper im Uhrmacherhandwerk.

 

 

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