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Innere Uhr: Wie ticken wir wirklich?

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Gibt es die sogenannte innere Uhr wirklich? Wenn ja, wie tickt sie und wie funktioniert sie eigentlich? Können wir sie umstellen? UHR.DE klärt auf.

Die Begrifflichkeit „innere Uhr“ meint  das individuelle Zeitgefühl eines jeden Menschen. Dass diese imaginäre, innere Uhr tatsächlich in uns tickt, spüren wir insbesondere dann, wenn uns unser Körper tagtäglich zur selben Zeit darauf hinweist, dass wir müde sind. Aber wie funktioniert das?

Unser Körper arbeitet nach Rhythmen, die als innere Uhr bekannt sind. Nach diesen werden alle Prozesse unseres Körpers gesteuert. Herzfrequenz, Blutdruck, Körpertemperatur und unsere Schlaf- und Wachphasen werden von den natürlichen Rhythmen angetrieben.


Eule vs. Lerche

Während die einen bereits um 7:00 Uhr in der Früh im Büro sitzen und produktiv vor sich hinarbeiten, gibt es andere, die die Uhrzeit 7:00 Uhr lediglich aus den Abendstunden kennen. Dafür ist unsere innere Uhr verantwortlich.

 

Innere Uhr Frau föhnt Haare

 

Wir besitzen zwar alle eine, jedoch tickt die innere Uhr bei jedem anders. Das liegt an unseren Genen – sagt die Wissenschaft. Wann wir wach sind, ist einfach in uns verankert.

Eulen hingegen sind die Nachtaktiven. Abends dreht die Eule erst richtig auf und arbeitet gern spät. Früh aufstehen, zählt nicht zu ihrer Lieblingsdisziplin.


Schlafen ist eine Altersfrage…

Aber auch das Alter ist ein wesentlicher Faktor, der unsere innere Uhr beeinflusst.

Im Kindesalter neigen wir dazu, eine Lerche zu sein und früh aufstehen zu wollen. Erreichen wir die Pubertät, verschiebt sich dieses Muster in der Regel und wir machen gerne die Nacht zum Tag. Wir werden zur Eule.

An dieser Stelle verfestigt sich entweder der Langschläfer-Rhythmus und wir bleiben auch im Erwachsenenalter eine notorische Eule oder wir orientieren uns wieder an der Lerche.

Im Rentenalter wird unser Schlaf generell kürzer und wir stehen wieder früher auf.


Weder Eule noch Lerche

Nur zwischen dem Typ Lerche und Eule zu unterscheiden, wird den unterschiedlichen Schlafrhythmen jedoch nicht gerecht.

Mittlerweile ist erforscht, dass unsere Schlaf-Wach-Rhythmen nicht nur in zwei Typen eingeteilt werden können. Immerhin gibt es genügend Menschen, die sowohl morgens als auch abends produktiv und effektiv arbeiten können. Zu welchem Typ zählen diese? Außerdem gibt es Menschen, die trotz Schlafmangels sehr alert sein können und die, die mit diesem überhaupt nicht umgehen können.

Die Wissenschaft kommt zu dem Schluss, dass die Fähigkeit zum Wachsein eine individuelle Eigenschaft eines jeden ist – so wie die innere Uhr eben auch.


Die innere Uhr verstellen – Geht das?

Wer auf seine innere Uhr hört, schläft besser, sagen Experten. Und jeder kann es bestätigen: Ausgeschlafen fühlen wir uns fitter.

Die harte Realität trifft uns aber alle und vor allem die Eulen unter uns: Um 8 Uhr beginnt die Schule, die Arbeit oft sogar schon früher.

Forscher meinen, dass extreme Langschläfer keineswegs zum natürlichen Frühaufsteher werden können. Jedoch gibt es kleine Tricks, die es Langschläfern ermöglicht, sich nachhaltig an das frühe Aufstehen zu gewöhnen.

Hierzu ist es wichtig, vor dem Mittagessen 30 Minuten an die frische Luft zu gehen und abends, circa 2 Stunden vor dem Zubettgehen das künstliche Licht zu minimieren. Am besten, sie lesen bei indirektem Licht ein Buch.

Unsere innere Uhr arbeitet nach dem Tageslicht, der Lichtintensität und -länge. Programmieren Sie Ihren Körper darauf, dass Dunkelheit Schlafenszeit bedeutet, werden Sie langfristig früher müde und können ausgeruht und früh in den neuen Tag starten.

In welche Kategorie würden Sie sich einordnen? Lerche, Eule oder keines von beiden? Hören Sie doch einmal ganz bewusst auf Ihre innere Uhr und folgen Sie dieser.

 

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