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Lässt sich die mechanische Uhr neu erfinden?

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Die mechanische Uhr lässt sich weiterentwickeln. Meist handelt es sich bei den Neuerungen aber um Innovationen im Inneren der Uhr. Antrieb dafür sind Ehrgeiz, Erfindungsreichtum und manchmal auch nur der pure Spaß.

 

Am Jahresanfang zu den Uhrenmessen Inhorgenta oder Baselworld zeigt sich immer das gleiche Bild: Weltbekannte Uhrenhersteller wetteifern mit neuen Produkten, Erfindungen oder Weiterentwicklungen um die Aufmerksamkeit der Käufer.

 

Doch was lässt sich gerade an einer mechanischen Uhr, wie einer Automatikuhr, überhaupt noch weiterentwickeln? Denn von außen betrachtet hat sich die mechanische Armbanduhr in den vergangenen 200 Jahren nicht viel verändert. So drehen sich die Zeiger wie eh und je auf dem Zifferblatt und geben Stunde, Minute und Sekunde an.

 

Die wahren Neuerungen verbergen sich dagegen im Inneren. Zwar sorgen auch hier Federn, Schrauben, Triebe und Zahnräder immer noch dafür, dass alles im Takt läuft. Aber hochpräzise gefertigte Teile, neue Zahnformen, die ermöglichen, dass sich Zahnräder leichter drehen oder Metalllegierungen, welche die Reibungseigenschaften verringern, sind nur einige Beispiele dafür, welche Möglichkeiten sich den Uhrenbauern bieten, um neue Komplikationen zu fertigen.

 

Nomos als Vorreiter deutscher Uhreninnovationen

Im vergangenen Jahr hat die Uhrenschmiede Nomos Glashütte zusammen mit Ingenieuren des Instituts für Maschinenelemente und Maschinenkonstruktion der TU Dresden ein eigenes Schwingsystem für mechanische Uhren entwickelt – und damit ganz nebenbei ein Schweizer Monopol gebrochen.

 

Bisher kamen weltweit 95 Prozent aller Schwingsysteme von der Swatch-Tochter Nivarox. Mit seiner Erfindung hat sich Nomos nicht nur unabhängig vom Schweizer Monopol gemacht, sondern auch bewiesen, dass sich Innovationen gleich in mehrfacher Hinsicht lohnen können.

 

Ein bisschen Spaß muss sein

Dass es bei der Entwicklung einer neuen Uhr aber auch mit einem Augenzwinkern zugehen kann, beweisen ganz aktuell die Uhrendesigner der Schweizer Fabrikation Oris. Pünktlich zur Baselworld 2015 präsentieren sie die „Thelonious Monk Limited Edition“, benannt nach der Jazz-Ikone Thelonious Monk.

 

Monk war als Musiker rhythmisch wie harmonisch als sehr eigenwillig verschrien, spielte gern auch mal bewusst neben dem Takt. Dies nahmen sich die Uhrmacher von Oris nun zu Herzen und leisteten sich einen Spaß: So sind die letzten zehn Sekunden auf dem Zifferblatt der Uhr mit elf statt zehn Strichen notiert. Also eine Sekunde zu viel. Die ungewöhnliche Anordnung von elf Minutenindizes zwischen der 10 und 12 Uhr soll dabei ein Tribut an die dissonante Technik Monks sein.

 

The Power of Love

Immer wieder begeistert die vergleichsweise junge Uhrenmarke Maurice Lacroix mit neuen Uhrwerken und innovativen Designs. So stellt die Schweizer Marke natürlich bereits vor der Baselworld 2015 die Neuheit „Masterpiece Love Ladies“ vor.

 

Auf dem Zifferblatt der Damenuhr kreisen die drei Herzen mit Schriftzug LOVE in wahrhaft romantischen Bewegungen umeinander. Die Liebe zur Innovation ist den Uhrmachern auch beim Schweizer Automatikwerk anzumerken. Das Automatik Kaliber ML256 ist das nunmehr 14. Uhrwerk aus der eigenen Manufaktur. Die Gangreserveanzeige wird als „Power of Love“, wie der Titel des gleichnamigen Songs von Frankie Goes to Hollywood, überschrieben.

 

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