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Lohnt sich Gold(schmuck) als Wertanlage?

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Gold, dies ist der Stoff aus dem die Träume sind. Und gerade in turbulenten Zeiten flüchten viele Menschen mit ihrem Ersparten in diese Wertanlage. Doch nur in Ausnahmefällen eignet sich Gold tatsächlich als sichere Wertanlage.

Man braucht nur den Namen dieses Edelmetalls zu nennen und schon löst Gold ein gewisses Verzücken aus. Nicht umsonst ist es wohl das beliebteste und eines der wertvollsten Edelmetalle überhaupt. Das liegt neben der beständigen Nachfrage auch daran, dass seine Menge begrenzt ist.

 

Jährlich werden weltweit nur etwas mehr als 2500 Tonnen gefördert. Das reicht aus, um eine gewisse Nachfrage zu befriedigen, aber auf der anderen Seite bleibt es damit auch wertvoll und knapp.

 

Gerade in Zeiten, in denen Banken und Sparkassen kaum noch Zinsen auf das Ersparte geben, flüchten Anleger in diese Wertanlage und kaufen Gold. Doch lohnt sich Gold wirklich als sichere Wertanlage?

 

 

Goldschmuck als Wertanlage

Welche Frau nennt nicht die schmucke Goldkette der Großmutter ihr Eigen oder hat vom Ehemann  einen wertvollen Goldring geschenkt bekommen. Einen ideell kaum zu bemessenen Wert haben diese Schmuckstücke auf jeden Fall, aber eine sichere Wertanlage sind sie nicht.

 

Dies hängt ganz einfach mit den Kosten zusammen, die im Preis eines Schmuckstückes mit enthalten sind und die man bei einem späteren Wiederverkauf nicht zurückbezahlt bekommt. Denn neben dem Materialwert setzt sich der Preis eines Schmuckstückes aus den Herstellungskosten sowie teils hohen Händlermargen zusammen.

 

Verkauft man den Schmuck später, bekommt man oft nur den reinen Materialwert ausbezahlt.

 

Ein weiterer Grund ist, dass Schmuck keine Wertsteigerung garantiert. Ist der Goldschmuck ein Sammlerstück und hat das Gold einen hohen Reinheitsgehalt, fällt das Werturteil vielleicht nicht ganz so negativ aus. Doch viele Schmuckstücke unterliegen auch der Mode der Zeit, in der sie gefertigt worden sind. Dies macht einen Weiterverkauf oft zusätzlich schwierig.

 

 

Gold als Wertanlage

Allgemein eignet sich Gold nur bedingt als sichere Wertanlage, das muss man ehrlicherweise sagen. Denn der Goldpreis ist mitunter mächtigen Kursschwankungen ausgesetzt. So kann die gesamtweltwirtschaftliche Lage sich in kurzer Zeit so ändern, dass auch der Goldpreis davon betroffen ist. Wer langfristig denkt, ist mitunter der Glücklichere.

 

Man betrachte nur einmal die Entwicklung des Goldpreises zwischen 2001 und 2016. Von 290 Euro stieg der Preis auf zwischenzeitlich über 1300 Euro. Aktuell steht der Preis pro Feinunze bei 1200 Euro. Zwischendurch sackte der Preis aber auch einige Male beträchtlich ab – also nichts für Menschen mit schwachen Nerven.

 

Andererseits wird Gold weltweit in Dollar gehandelt. Dieses Währungsrisiko muss man auch einkalkulieren. Sinkt der Dollarpreis gegenüber dem Euro, so sinkt auch der Wert des Goldes. Finanzexperten raten außerdem, dass Gold als Einzelinvestment nicht lohnt, im Mix mit Aktien oder Immobilien macht es mehr Sinn.

 

 

Tipps beim Goldkauf

Gold sollte man nur bei vertrauenswürdigen Händlern kaufen. Und am besten nimmt man Barren oder Goldmünzen.

 

Zwar gilt hier die Faustregel: Je größer der Barren, desto weniger Händlergebühren pro Gramm Gold muss man zahlen, trotzdem empfiehlt es sich seine Investition in kleinere Anteile zu stückeln. Diese lassen sich bei Bedarf schneller und unkomplizierter wiederverkaufen.

 

Ein weiterer Vorteil von physischem Gold ist außerdem, dass es nicht der Abgeltungssteuer unterliegt. Dies bedeutet, dass der Verkauf steuerfrei ist, auch wenn man es länger als zwölf Monate besessen hat.

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