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Serie „Wie funktioniert die Uhr?“, Teil 6: Wasserdichte Uhren

under water

Wasserdichte Uhren sind für Menschen, die viel Sport im Allgemeinen und Wassersport im Besonderen betreiben, extrem wichtig. Weder Schweiß noch Salz- oder Chlorwasser sollen die Funktionalitäten einer Armbanduhr einschränken. Worauf Sie beim Kauf einer wasserdichten Uhr achten müssen, verrate ich Ihnen im heutigen Teil der Serie „Wie funktioniert die Uhr“, bei dem sich alles um die Wasserdichtigkeit dreht.

Was gibt die Wasserdichtigkeit an?

Die Wasserdichtigkeit einer Uhr beschreibt nicht die mögliche Tauchtiefe, wie häufig vermutet, sondern den maximalen Druck, der auf die Uhr unter Wasser wirken darf. Fünf Bar etwa stehen für den Druck einer 50 Meter hohen Wassersäule, zehn Bar für eine 100 Meter hohe Wassersäule.


Wie wasserdicht ist meine Uhr?

Um die Wasserdichtigkeit einer Uhr zu ermitteln, wird der Zeitmesser unter Laborbedingungen 30 Minuten lang dem Druck von einem Meter Wassertiefe ausgesetzt. Die Skalen-Einteilung in Bar gibt dann Aufschluss darüber, bei welchen Tätigkeiten die Uhr am Handgelenk bleiben darf. Dies wird gemäß DIN 8310 in verschiedene Stufen eingeteilt:

bis 3 bar: spritzwassergeschützt, die Uhr hält Schweiß und Regen aus
3 bis 5 bar: man kann mit der Uhr duschen
5 bis 10 bar: man kann mit der Uhr schwimmen
10 bis 20 bar: man kann mit der Uhr tauchen

Wichtig: Beim Schwimmen oder Duschen kann punktuell ein höherer Wasserdruck auf die Uhr einwirken, beispielsweise durch einen Wasserstrahl. Daher sollten Sie auf die zusätzliche Angabe wie „5 bar/40 m“ achten, die Ihnen versichert, dass beim Duschen auch wirklich kein Wasser in die Uhr eindringt.


Aufbau einer wasserdichten Uhr

Wasser und Staub können in die kleinsten Öffnungen einer Uhr eindringen. Besonders der Gehäuseboden, die Krone und das Glas bieten dafür genügend Angriffsfläche. Qualitativ hochwertige, wasserdichte Uhren verfügen daher über spezielle Konstruktionen, besondere Dichtungen und extra starke Verschraubungen. Das Glas ist idealerweise verklebt und zusätzlich am Rand mit einer Lünette abgedeckt. Das Material des Armbands besteht aus Edelstahl, Silikon oder Kautschuk und wird mit einer Sicherheitsfaltschließe fest am Handgelenk angebracht.


Pflegetipps für wasserdichte Uhren

Der Prüfdruck und die Wasserdichtigkeit einer Uhr bleiben nicht ein Leben lang erhalten. Je nach Alter der Uhr, den verwendeten Materialien und der Verarbeitung, desto poröser können die Dichtungen werden. Kosmetika, Desinfektionsprodukte oder Seifen sorgen zusätzlich zu einer nachlassenden Wasserdichtigkeit. Temperaturunterschiede durch Strömungen und Druck führen dazu, dass sich die Materialien verschiedenartig ausdehnen. Besonders bei einem Sprung ins Wasser oder dem Tauchen wird ein großer Druck auf die Uhren ausgeübt.
Lassen Sie daher regelmäßig die Dichtungen Ihrer Uhr vom Fachmann überprüfen. Das lohnt sich vor allem bei Taucheruhren mit hoher Wasserdichtigkeit. Empfehlenswert ist zudem die regelmäßige Reinigung der Uhr mit klarem Wasser, um Rückstände zu beseitigen.


Rolex lieferte erste wasserdichte Armbanduhr

Bereits bei Taschenuhren im beginnenden 20. Jahrhundert strebten die Uhrmacher nach wasserdichten Uhren. Da zu dieser Zeit jedoch die Armbanduhren auf dem Vormarsch waren, wurden vorwiegend wasserdichte Armbanduhren und nur wenige wasserdichte Taschenuhren produziert. Rolex fertigte schließlich 1926 die erste wasserdichte Armbanduhr aus der Kollektion Oyster.

Mitte der 1950er Jahre entwickelten die Hersteller dann erste Taucheruhren mit einer Wasserdichtigkeit von bis zu 100 Metern. Eine noch größere Tauchtiefe erreichen Uhren mit einem Heliumventil, deren Heliumatome den Unterwasserdruck entsprechend ausgleichen können. So lieferten sich die Hersteller förmlich ein Wettrennen darum, wer die Uhr mit der höchsten Wasserdichtigkeit entwickelt. Das Rennen machte schließlich Bell & Ross mit seinem Modell „Hydromax“, welches eine Wasserdichtigkeit von bis zu 11.110 Metern aufweist.


Prominenz unter den wasserdichten Uhren

 

Timex Taucheruhr schwarz orange Depth Gauge
Timex Depth Gauge
Maurice Lacroix Pontos S Edelstahl 20 bar
Maurice Lacroix Pontos

 

Wasserdichte Uhren wie die „Deep Dive Automatic 1500 Series“ aus der Sea Familie von Luminox zeichnen sich durch den hohen Prüfdruck von bis zu 50 bar aus. Die G-Shock Uhren von Casio gelten ebenfalls als äußerst wasserdicht. Das robuste Gehäuse aus Resin, die verschraubte Krone und das Mineralglas können problemlos bis zu 20 bar standhalten und sind somit bestens für Wassersportarten wie Schnorcheln oder Tauchen geeignet.

Von Timex gibt es die „Depth Gauge“ Herrenuhr mit einem Prüfdruck von bis zu 20 bar. Auch Citizen bietet Ihnen eine exklusive Taucheruhr aus der Promaster Kollektion. Nicht fehlen darf in dieser Aufzählung Maurice Lacroix. Der Chronograph der Pontos S Reihe ist eine robuste und wasserdichte Uhr, die sich ideal für Tauchgänge eignet.Bildquelle: © auimeesri / fotolia.com

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