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Serie „Wie funktioniert die Uhr?“, Teil 7: Chronometer versus Chronograph

Montres goussets

Chronos ist der Gott, der über die Zeit herrscht. Aus dem Griechischen stammt dieses Wort und ist mit Uhren eng verbunden. Dieses enge Band zeigt sich vor allem bei den Begrifflichkeiten, welche zuweilen Verwirrung stiften können. Aus diesem Grund erläutere ich Ihnen in diesem siebten Teil unserer Serie „Wie funktioniert die Uhr?“ den Unterschied zwischen einem Chronographen und dem Chronometer.

Chronos ist der griechische Gott der Zeit

Zeitmessung und Zeitschreibung sind wesentliche Aspekte menschlichen Lebens. Seit jeher weisen die Menschen die Zeit den drei Kategorien Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu. Und das wirkt sich auf alle Bereiche des Lebens aus, sei es in der Geschichtsschreibung, der Wirtschaft oder der Sprache.

 

Uhren stehen im Dienst der Zeit. Nicht von weither stammt demnach das Urwort der Zeit – „Chronos“. Jener Begriff bezeichnet eine Gottheit der griechischen Mythologie. Dieser galt als sinnbildliche Personifikation der Zeit und wurde hoch verehrt. Gemeinsam ist den beiden Begriffen Chronograph und Chronometer der Wortstamm „Chrono“. Den Unterschied erkläre ich im Folgenden.


Chronometer als nautischer Zeitmesser

Das Chronometer bezeichnet eine sehr präzise Uhr, die kaum eine Gangabweichung aufweist. Entwickelt wurde das Chronometer vor den Quarzuhren, sogar vor den Armbanduhren. Wie wir in Teil 1 unserer Serie „Wie funktioniert die Uhr?“ besprochen haben, weisen mechanische Uhren eine relativ hohe Gangabweichung auf.

 

Aus diesem und dem Grund der Navigation auf hoher See entwickelte der Uhrmacher John Arnold bereits 1780 ein Chronometer. Insbesondere bei der Seefahrt war das Chronometer ein nützlicher Begleiter, das den Seefahrern immer die richtige Uhrzeit anzeigte.

 

Erst nach einer Reihe von Tests und Versuchsreihen wird eine Uhr als Chronometer bezeichnet. Dabei werden die präzise Ganggenauigkeit von dem unabhängigen Schweizer Observatorium Contrôle officiel suisse des chronomètres (COSC) geprüft. In 15 Tagen wird die Uhr in fünf Positionen bei unterschiedlichen Temperaturen getestet.

 

Eine Uhr wird als Chronometer bezeichnet, wenn die Test bestanden sind und die maximale Abweichung zwischen +6 und -4 Sekunden liegt. Chronometer sind deutlich an der Aufschrift „Chronometer“ erkennbar.

 

 

Präzise Zeitschreibung mit dem Chronograph

Ein Chronograph ist eine Uhr, die eine Stoppfunktion hat. Wortwörtlich bedeutet Chronograph „Zeitschreiber“. Bei Quarz- als auch mechanischen Uhren wird die Stoppfunktion über die Drücker an der Seite des Uhrengehäuses aktiviert, gestoppt und zurückgesetzt.

 

Als besonderer Chronograph mechanischer Uhren zählt die Rattrapante, die während des Stoppens eine Zwischenzeit mittels eines Schleppzeigers nehmen kann. Das ist eine der sogenannten großen Komplikationen bei mechanischen Uhren. Quarzuhren haben die Stoppfunktion weiterentwickelt und können sogar bis zu Zehntelsekunden anzeigen.

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Allen Chronographen ist das Äußere gleich. An der Seite des Uhrengehäuses befinden sich die Drücker, die Totalisatoren in der Mitte des Zifferblattes. Letztere zeigen an, wie viele Sekunden, Minuten und/oder Stunden an Stoppzeit aufgezeichnet wurden. Eine Uhr kann Chronograph und Chronometer zugleich sein.

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