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Smartwatch – Gadget oder „The next big thing“

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Seit Jahren zählen Smartwatches zu den heißesten Trends der Technikszene. Keine Elektronikmesse vergeht, ohne dass die Computer-Uhren im Mittelpunkt stehen. Dennoch sind die Verbraucher zögerlich, was den Erwerb einer solchen Uhr angeht.

Gerade erst ist in Berlin die Internationale Funkausstellung (IFA) zu Ende gegangen. Technische Neuheiten aus aller Welt wurden präsentiert, Trends gesetzt und das Publikum zum Staunen gebracht. Wie schon in den letzten Jahren drängten sich auch zur IFA 2015 die kleinen Computer-Uhren ins Rampenlicht. Smartwatches als auch die gesamte Geräteklasse der Wearables-Technik zählen immer noch zu den heißesten Trends der Szene.

Smartwatches als Sportanimateure

Neue Einsatzgebiete könnten bei der größeren Verbreitung der Smartwatches behilflich sein. Gerade der Gesundheitsaspekt spielt hier eine große Rolle. So sind einige deutsche Krankenkassen daran interessiert, Mitglieder zu sportlichen Aktivitäten zu animieren. Erste Krankenkassen haben deshalb schon im August damit begonnen, den Kauf von Fitnesstrackern oder Smartwatches mit Funktionen wie Herzfrequenzmessung, Kalorienverbrauch und Schrittzähler zu subventionieren.

 

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Und wer weiß, vielleicht ist dies ja in unseren Breiten die Möglichkeit, welche der Smartwatch zum Status „The next big thing“ verhilft.

Vielversprechende Neuheiten

Auf dem Gebiet der Weiterentwicklung möchte Apple Vorreiter sein. Und so ist zu vernehmen, dass die Firma derzeit an einem neuen Akku arbeitet, der IPhones, IPads oder der Apple Watch zu längerer Laufleistung verhelfen soll. Wann es mit der Marktreife jedoch soweit ist, steht derzeit in den Sternen. Bis dahin müssen sich alle Freunde von Smartwatches an den Weiterentwicklungen erfreuen, die auf Elektronikmessen wie der IFA präsentiert werden. Samsung etwa bringt mit der Gear S2 eine neue Uhr auf den Markt, die endlich halbwegs den designtechnischen Vorstellungen einer Uhr entspricht – statt klobig und eckig, kommt die Gear S2 rund und schlank daher. Trotz neuer Einsatzgebiete und innovativer Neuheiten ist ein flächendeckender Durchbruch ist bis heute ausgeblieben. Woran liegt das?

Ursachen für schlechte Absatzzahlen

Man könnte spekulieren, doch ein Blick auf die Fakten ist wohl hilfreicher. Einerseits blockierten Anbieter in der Vergangenheit Absatzmärkte, indem Smartwatches nur mit bestimmten Handys oder Betriebssystemen kompatibel waren. Andererseits ist das Verhältnis von Preis und Leistung das Stichwort der Stunde. Dass eine Smartwatch seinen Preis hat, keine Frage, aber bei Apple zahlt man schnell weit mal 1000 Euro für ein Modell. Dem gegenüber steht die angebotene Leistung. Und damit ist nicht einmal die funktionale Ausstattung der Uhr gemeint, sondern viel wichtiger die Akku-Kapazität.

Smartwatch-Akkus sind schnell erschöpft

Und dies ist das Thema, was alle Anbieter umtreibt. Denn egal, was eine Smartwatch alles kann – sie muss es können und dazu benötigt sie einen leistungsfähigen Akku. Größtenteils sind Smartwatches heute mit Akkus ausgestattet die 2 bis 3 Tage halten sollen. Dies gilt jedoch nur, wenn die Smartwatch einzig als Uhr benutzt wird. Kommen anderen Funktionen ins Spiel, kann es schnell passieren, dass bereits nach ein paar Stunden das Auflade-Symbol erscheint. Dumm, wenn da keine Steckdose in der Nähe ist, ansonsten geht das Gerät in den wohlverdienten Schlafmodus. Weiterentwicklungen scheinen also noch von Nöten, wenn die Smartwatch den Status „Gadget“ verlieren will.

Smartwatch als the next big thing?

„There’s one more thing“ – mit diesen Worten leitete einst Apple-Gründer Steve Jobs die Vorstellung neuer, oft bahnbrechender Technologien ein. Ein solches „next big thing“ sollte eigentlich auch die Einführung der Apple Watch werden. Apples Antwort auf die Konkurrenz von Samsung, Sony oder Intel, die schon seit einiger Zeit mit eigenen Smartwatch-Modellen versuchen, die Kunden zu überzeugen. Bisher mag dies aber noch nicht so recht gelingen. Apple hält sich bedeckt, wenn es um die Absatzzahlen der Apple-Watch geht. Analysten vermuten weltweit eine Zahl von mehr als 3 Millionen im vergangenen Quartal. Was nicht schlecht wäre, aber für ein „next big thing“ wohl erst einmal zu wenig. Es gibt also genügend Gründe, die sowohl dafür als auch dagegen sprechen, dass die Smartwatch als „the next big thing“ den Uhren- und Technikmarkt fluten.

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