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Smartwatches – ein Trend für 2014? Teil 1

Smartwatch

Die weltgrößte Elektronikmesse CES (Cosumers Electronics Show) in Las Vegas hat einen Trend bestätigt: die Fortentwicklung der Smartwatches. Zahlreiche Anbieter präsentierten vergangene Woche neue Geräte. 2014 soll das Jahr der „Wearable Technology“ werden. Doch noch steckt der Markt der Smartwatches in den Kinderschuhen. Viele der Modelle sind bislang eher Handy-Uhren, die ohne gekoppeltes Smartphone nicht funktionieren.

Smartwatches sorgen für großes Interesse

Die Elektronikmesse CES in Las Vegas war in der vergangenen Woche einmal mehr der Mittelpunkt für alle Computerbegeisterten und Anhänger der neuesten Unterhaltungselektronik. Für Aufsehen sorgten die Präsentationen der neuesten Smartwatches. Sei es Pebble, Intel, Metawatch oder Razer – an Herstellern dieser „cleveren Uhren“ mangelte es nicht – auch nicht an Ideen oder neuen Zusatzprogrammen.

 

Neben der Uhrzeit zeigen die Neuheiten nicht nur Telefonanrufe, SMS oder E-Mails an, sondern bieten Wetterdaten oder Kontakt zu sozialen Netzwerken an, sind nützliche Helfer bei sportlichen Aktivitäten. Auch zahlreiche Apps für Smartwatches wurden auf der Messe präsentiert. Mit dem Prototyp der App BMW i Remote stellte der Autokonzern BMW ein Programm vor, mit dem die Smartwatch zur Infozentrale für das Elektro-Auto BMW i3 werden soll.

 

Kein Wunder, dass 2014 schon zum Jahr der „Wearable Technology“ (tragbare Technologie) ausgerufen wird. Ob sich dies jedoch bewahrheitet, werden wohl die nächsten Monate zeigen. Zweifel sind angebracht. Denn schon im vergangenen Jahr sorgten die Pebble Smartwatch, die Sony Smartwatch oder die Samsung Smartwatch Galaxy Gear für großes Interesse. Mehr als ein Aufbruchssignal vermochten diese Produkteinführungen jedoch nicht vermitteln. Zu unausgegoren präsentierten sich die Modelle. Was vor allem daran lag, dass die Entwicklung der Smartwatches noch am Anfang stand und bis heute steht.

 

Markt der Smartwatches steckt noch in den Kinderschuhen

Das derzeit große (mediale) Interesse an Smartwatches kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Markt für diese intelligenten Uhren noch immer in den Kinderschuhen steckt. Drei Gründe lassen sich hier aufführen. Erstens: Eine Smartwatch ersetzt nicht das eigene Smartphone. Es ist nur in Verbindung mit dem Telefon oder dem Tablet zu nutzen, also nicht vielmehr als eine Smartphone Uhr. Einzig der Chiphersteller Intel präsentierte in Las Vegas einen nicht marktreifen Prototypen einer Intel-Uhr, die eigenständig, also ohne ein gekoppeltes Smartphone oder Tablet, funktionieren soll.

 

Zweitens: Die Entwicklung solcher Smartwatches ist nicht sehr einfach. Aktuell bestehen die Hauptprobleme in der niedrigen Akkulaufzeit, der Display-Technik, der Bedienbarkeit und einem angemessenen Verhältnis zwischen Funktionalität, Größe und Gewicht. Beispielhaft dafür sind die Gerüchte und Spekulationen der zurückliegenden Monate über die Einführung der iWatch von Apple. Den neuesten Berichten zufolge hat der amerikanische Technikriese mit großen Problemen zu kämpfen.

 

Drittens: Fragen nach der Alltagstauglichkeit solcher „miniaturisierten Smartphones“ oder ob der Verbraucher diese überhaupt nutzen will, sind noch gar nicht abschließend geklärt. Ob Smartwatches ein massentaugliches Produkt sind oder nur ein Spielzeug für technikbegeisterte Menschen, wird sich wohl erst im Laufe der kommenden Monate zeigen.

 

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