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Uhren aus Glashütte – von der Provinz in die Welt

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Uhren aus Glashütte genießen überall einen hervorragenden Ruf. Sie stehen weltweit für die perfekte Zusammenführung von Erfahrung, Qualität und Perfektion. Doch worin liegt der Ursprung der Uhrenherstellung in der Kleinstadt Glashütte begründet? UHR.DE hat einmal nachgeforscht.

In Sachsen lebt die Zeit

Den Tag der Deutschen Einheit haben wir zum Anlass genommen, uns mit der Geschichte der Uhrenproduktion in Glashütte zu beschäftigen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden viele Hersteller enteignet und in dem Gesamtbetrieb VEB Glashütter Uhrenbetriebe zusammengefasst. Aus diesem entstanden über vierzig Jahre später nach der Wende erneut eigenständige Uhrenbetriebe, die heute wieder erfolgreich sind und wirtschaftlich arbeiten. Doch der Reihe nach. Obwohl die Geburtsstunde der Uhrenindustrie auf 1845 festgelegt wird und eng mit dem Namen Ferdinand Adolph Lange verbunden ist, darf man nicht verschweigen, dass die Ursprünge viele Jahrhunderte vorher liegen. Bereits um 1400 soll es in der Gegend Glashütte, also Produktionsstätten für Glasprodukte, gegeben haben. Bergbau begründete die erste Blüte der kleinen Stadt. Anfang des 18. Jahrhunderts jedoch versiegten die Erzquellen, die Einnahmen aus der Landwirtschaft reichten nicht aus.
Glücklicherweise entschied sich Ferdinand Lange in seiner sächsischen Heimat eine Uhrenfertigung nach Schweizer Vorbild aufzubauen. Der 7. Dezember 1845, der Tag an dem Lange begann 15 Lehrlinge auszubilden, gilt seitdem als Geburtsstunde der Uhrenindustrie im kleinen Glashütte. Bald schon machten sich die Lehrlinge selbstständig und dienten fortan als Zulieferer für Lange.

Bruno Söhnle Pesaro mit Lederband
Bruno Söhnle Pesaro
Bruno Söhnle Flamur mit bicolorem Edelstahlband
Bruno Söhnle Flamur


Ein Mythos überlebt

Nur sechs Jahre später erobern die Uhren aus Glashütte das internationale Parkett. Lange präsentiert seine Schätze auf der Weltausstellung von 1851 in London und kehrt mit zahlreichen Aufträgen zurück. Vor allem im Norden Amerikas und England sind die vor allem für ihre Präzision bekannten Uhren, sehr beliebt. Der Name Glashütte wird weltberühmt.
In den Folgejahren wachsen immer mehr Uhrenmanufakturen aus dem Ost-Erzgebirgischen Boden. Darunter die Julius Assmanns, Moritz Großmanns und Adolf Schneiders. 1878 folgt mit der Gründung der Deutschen Uhrmacherschule ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der Stadt. Bis heute werden dort Lehrlinge ausgebildet. In den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts werden dann erstmals Armbanduhren gefertigt. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der damit einhergehenden katastrophalen Bombardierung der Stadt, folgte 1951 die Gründung der VEB Glashütter Uhrenbetriebe. Bis zur Wiedervereinigung der beiden Deutschen Staaten wird hier ein umfangreiches Sortiment an Armbanduhren geschaffen. Diese sind nicht nur wichtige Handelsware mit den Ostblockstaaten und dienen dem Eigenbedarf, sondern bringen auch jede Menge Devisen. Letztendlich entsteht am 16. Oktober 1990 die Glashütter Uhrenbetrieb GmbH. Diese fertigt die Marke Glashütter Original.
Welche Wendungen die Geschichte nehmen kann, zeigt die Anmeldung der Lange Uhren GmbH. Auf den Tag genau exakt 145 Jahre nachdem Ferdinand Adolph Lange die Uhrenindustrie in Glashütte begründete, meldet dessen Urenkel Walter Lange sein Unternehmen an. Heute produzieren sie die berühmte Marke „A. Lange & Söhne“.

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