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Von der Fehlproduktion zum Sammlerstück

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Fehler passieren. Auch bei Produktionsabläufen ist niemand davor gefeit, dass der Fehlerteufel zuschlägt. In der Uhrenbranche ist dies nicht anders. Doch nicht jeder Mangel an einer Uhr entpuppt sich beim näheren Hinsehen als solcher.

Ende 2014 lachte ganz Fußballdeutschland als ein Hersteller von Haushaltselektronik in einem BVB-Toaster anstatt des Logos der Borussia die drei Buchstaben „FCB“, also des größten sportlichen Rivalen Bayern München, integrierte.  Dieses lustige Beispiel zeigt: Fehlproduktionen gibt es immer wieder – immer und überall.

 

Und natürlich kommt es auch in der Uhrenbranche vor, dass sich bei der Produktion Fehler einschleichen. So ist es schon vorgekommen, dass die Hersteller die Ziffern Neun und Sechs vertauschten. Und selbst die größten Marken sind nicht davor gefeit, dass sich in ihren Produktionsprozess der Fehlerteufel einschleicht. Der Luxusuhrenhersteller Rolex lieferte hier vor Jahren eines der bekanntesten Beispiele.

 

 

Die Rolex Explorer II

Das erste Modell der Explorer II wurde im Jahr 1970 präsentiert. Ursprünglich für Höhlenforscher entwickelt, stieß das Modell bei den Kunden anfänglich auf wenig Gegenliebe. 1985 kam es zur Überarbeitung des Models und die Explorer II mit der Referenz 16550 erschien. Bei dieser trat dann der entscheidende Mangel auf.

 

Denn Rolex verpasste der Explorer II eine radikale Neuausrichtung in puncto Zifferblattdesign. Statt wie bisher mit einem schwarzen Zifferblatt ausgestattet, setzte man bei der neuen Version auch auf ein weißes Zifferblatt. Schneeweiß strahlte dieses – doch nicht lange. Denn aufgrund eines Produktionsfehlers verfärbte sich das Zifferblatt schon kurze Zeit später und strahlte nun in einem cremig-weißen Ton.

 

Doch wer nun denkt, dies löste eine regelrechte Reklamationswelle aus, der irrt. Im Gegenteil. Die Rolex Explorer II „Cream Dial“ entwickelte sich, auch aufgrund der Tatsache, dass nur eine geringe Anzahl produziert wurde, zu einem begehrten Sammlerstück.

 

Fehler bei der Fossil Ladies Trend

Auch bei Fossil lassen sich Fehler nicht vermeiden. Bei der Fossil Ladies Trend Damenuhr JR1188 schlich sich ein Fehler ein – bemerkt von unserem Geschäftsführer und Uhrmacher Thomas Gäbe. Anstelle der Neun ist auf dem Zifferblatt eine zweite Sechs zu entdecken. UHR.DE ist stolz eine solche Fehlproduktion im Hause zu haben und die Uhr wird wohlwollend in Ehren gehalten.

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Vermeintliche Fehler bei POP-PILOT

Doch nicht jeder Fehler entpuppt sich auch als solcher. Manchmal werden Fehler oder offensichtliche Makel absichtlich eingebaut. Ein Beispiel dafür wäre die Sonderedition der POP-PILOT BER Uhr.

 

Anfang 2015 brachte die Uhrenmarke POP-PILOT eine Uhr auf den Markt, auf deren rotem Zifferblatt die Zahlen der Indexe nicht in der richtigen Reihenfolge standen, auch fehlten Indizes und auch bei der Aufschrift im unteren Teil der Uhr konnte man deutliche Mängel erkennen. Doch nicht etwa ein schwerwiegender Produktionsfehler war an diesem „Mangelexemplar“ schuld, vielmehr widmete POP-PILOT dieses Modell dem berühmt-berüchtigten Berliner Hauptstadtflughafen.

 

Seit 2006 wird an dem Willy-Brandt-Flughafen Berlin-Brandenburg inzwischen gewerkelt. Eröffnungstermine werden immer wieder verschoben, ein Ende ist bis heute nicht in Sicht. Daraus machten sich die Uhrendesigner von POP-PILOT einen Spaß und erschufen die auf 200 Stück limitierte Sonderedition, die den aktuellen Baustand des Flughafens widerspiegeln sollte.

 

 

Uhren für Linkshänder

Ein ganz anderes Beispiel für vermeintliche Fehler sind Uhren für Linkshänder. So finden sich im Internet immer mal wieder Erfahrungsberichte von Menschen, die Uhren, beispielsweise auf einem Flohmarkt, erstanden haben und feststellten, dass bei diesen alles andersrum ist. Nichtsahnend, dass diese Exemplare spezielle Uhren für Linkshänder waren, nahmen sie an, eine Fehlproduktion in den Händen zu halten.

 

Uhren für Linkshänder sind etwa ganz Besonderes. Da das Einstellen und Aufziehen einer Uhr bekanntlich mittels Krone und Drücker realisiert wird, diese bei einer „normalen“ Uhr aber rechts am Gehäuse platziert sind, kommt der Vorgang für einen Linkshänder einem akrobatischen Akt gleich. Verschiedene Uhrenhersteller haben sich dieses Problems angenommen.

 

Bei Uhren für Linkshänder sind Krone und Drücker auf der linken Seite des Gehäuses angebracht. Auch befindet sich bei vielen der angebotenen Modelle die Datumsanzeige nicht auf Höhe der Drei-Uhr-Position, sondern ist bei der Neun-Uhr-Position angebracht.

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