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Wie funktioniert die Uhr? Die 4 größten Probleme von Smartwatches

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Smartwatches begeistern immer mehr Nutzer, auch drängen immer neue Modelle auf den Markt. Dennoch gibt es weiterhin Kinderkrankheiten, die ausgeräumt werden müssen. Die wichtigsten gibt es hier im Überblick.

Nicht nur Elektronikhersteller wie Samsung oder Apple haben sich ihren Platz auf dem Markt der Smartwatches gesichert, seit dem ersten Aufkommen der Uhren vor rund drei Jahren, sind auch viele Uhrenhersteller auf den Zug aufgesprungen und haben ihre eigenen Modelle auf den Markt gebracht.

 

Die Angebote reichen hier von der luxuriösen Tag Heuer Connected bis zur smarten Outdoor Watch von Casio. Dennoch steckt dieses Uhrensegment noch immer in den Kinderschuhen. In erster Linie hat dies mit den Problemen zu tun, die man bereits beim Aufkommen des Trends ausgemacht hat. Hier ein kurzer Überblick:

 

 

Akkuleistung

Was nützt eine Uhr, die viel kann, mit der ich mich mit der digitalen Welt verbinden kann, die aber andauernd wiederaufgeladen werden muss. Die Akkuleistung ist und bleibt das bestimmende Thema. Schaut man sich unter den aktuellen Smartwatch-Modellen um, erkennt man aber deutliche Unterschiede:

 

Die dritte Generation der Smartwatch Pioniere Pebble ist mit einem E-Paper-Display ausgestattet, damit schafft sie es mehr als drei Tage nach intensiver Benutzung mit einer Akkuladung auszukommen. Einziger Nachteil dabei ist: So schön das E-Paper Display auch sein mag, bei intensiver Sonneneinstrahlung lässt es sich recht schlecht ablesen. Vielleicht besänftigt da aber eine andere Funktion, denn die Smartwatch ist laut Hersteller bis zu einem Prüfdruck von circa 3 bar wasserdicht und hält somit Wasserspritzern stand.

 

Beim Branchenprimus, der Apple Watch, ist das Thema Akkuleistung eindeutig als die Schwachstelle des Geräts auszumachen. Unterschiedliche Tests kommen bei Dauerbenutzung auf eine Laufzeit von durchschnittlich 20 Stunden. Nicht gerade viel, wenn man bedenkt, welch stolzen Preis Apple dafür aufruft. Etwas besser schneidet hier die Samsung Gear S2 ab. Ihr Akku hält rund 31 Stunden.

 

Alles in allem bleibt das Thema Akku aber die Achillesferse der Smartwatches. Letztendlich können bei diesem leidigen Thema aber nur stärkere Akkus an sich oder aber eine veränderte technische Ausstattung für dauerhafte Veränderungen sorgen. Die Casio Smart Outdoor Watch ist beispielsweise mit einem zweiten Offline-Display ausgestattet und hält so bis zu circa 1 Monat.

 

 

Prozessoren

Unter diesem Gesichtspunkt ist die Leistung des Prozessoren in den Uhren nicht zu vernachlässigen. Viele der aktuellen Smartwatch-Modelle auf dem Markt sind mit einem Snapdragon 410-Chip ausgestattet. Dieser ist jedoch in erster Linie für Smartphones entwickelt worden. Zwar hält er die Uhr am Laufen, ist jedoch nicht sonderlich energieeffizient und alles andere als ein platzsparendes Energiewunder.

 

Anfang des Jahres wurde deshalb der Snapdragon-Wear–2100-Prozessor von Qualcomm vorgestellt. Der neue Chip wurde speziell für Wearables entwickelt. Laut Herstellerfirma ist der Chip 30 Prozent kleiner als die aktuelle Generation, außerdem würde 25 Prozent weniger Energie verbraucht als bei vergleichbaren aktuellen Geräten. Erste Smartwatches mit dem Prozessor sollen in der zweiten Hälfte des Jahres auf den Markt kommen.

 

 

Neues von Apple

Und auch, wenn ich an dieser Stelle die Apple Watch bereits erwähnt habe, komme ich nicht umhin, noch einmal näher darauf einzugehen. Ob nun die Apple Watch ein Erfolg ist oder nicht, muss weiterhin unbeantwortet bleiben. Denn Apple weigert sich seit Anbeginn beharrlich, Verkaufszahlen bekannt zu geben. Derweil mehren sich aber die Stimmen, die davon ausgehen, dass im Herbst nicht nur das iPhone 7, sondern auch die Apple Watch 2 vorgestellt wird.

 

Seit der Entwicklerkonferenz WWDC Mitte Juni steht schon einmal fest, dass im Herbst auf jeden Fall das neue Betriebssystem watchOS 3 eingeführt wird. Das neue Betriebssystem für die smarten Apple Uhren verbessert nicht nur die allgemeine Performance, auch wurde ihm ein neues Interface verpasst.

 

Erstmals ist nun auch eine Texteingabe möglich. Der Nutzer muss dazu nur die einzelnen Buchstaben auf den Touch-Bildschirm schreiben. Und auch alle Fitnessfanatiker werden sich freuen: Endlich ist auch bei der Apple Watch das Tracking von zurückgelegten Fitnessrouten etwa beim Laufen oder Gehen möglich.

 

 

Datensicherheit

Das Thema Fitness bringt mich dann auch zum letzten Punkt, den ich an dieser Stelle erwähnen möchte: die Datensicherheit. Abhängig davon, welches Modell man wie und wozu nutzen möchte, sind Smartwatches heutzutage mit allerlei Fähigkeiten ausgestattet. In erster Linie sollen sie den sportlich Aktiven nützen.

 

So können über verschiedene Sensoren alle möglichen Daten gesammelt werden: Körpertemperatur, Pulsschlag, Anzahl der sportlichen Aktivitäten, der Grad der täglichen Bewegung. Daraus ergibt sich ein komplexes Bild des allgemeinen Fitnesszustandes. Und daraus ergibt sich ein Sicherheitsproblem.

 

Denn über die Apps, die auf der Smartwatch installiert sind, werden die Daten automatisch aufgezeichnet oder aber vom Nutzer direkt eingegeben. Aus Sicht von Verbraucherschützern sind diese Apps überhaupt nicht sicher. Sie raten sogar, die Finger davon zu lassen. Denn meist wisse man nicht, was mit den ganzen persönlichen Daten passiert. Oder wer noch auf diese zurückgreifen kann.

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