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Wie funktioniert die Uhr? Die Taucheruhr

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Sommerzeit ist Urlaubszeit. Und gerade jetzt wollen immer mehr Menschen tauchen lernen. Ein gutes Equipment ist bei dieser Sportart jedoch unerlässlich. Neben Neoprenanzug, Flossen, Maske und Atemgerät darf eine Taucheruhr bei der Ausstattung eines Tauchers nicht fehlen. Wie eine solche Taucheruhr funktioniert, und worauf Sie beim Kauf eines solchen Zeitmessers achten sollten, möchte ich Ihnen in einer neuen Ausgabe unsere Serie „Wie funktioniert die Uhr?“ erläutern.

Was ist wichtig beim Kauf einer Taucheruhr?

Die Frage, wie eine Taucheruhr funktioniert, kann ich als Uhrmacher einfach beantworten: In erster Linie nicht anders als jede herkömmliche Uhr. Vielmehr als die Funktionsweise ist die technische Ausstattung einer Taucheruhr entscheidend. Doch Vorsicht! Spezialuhren wie Piloten- oder Taucheruhren sind in den vergangenen Jahren zu einem beliebten modischen Accessoire geworden. Diesem Trend folgend, gibt es aber auch eine ganze Menge Uhren, die nur den äußeren Schein eines solchen Zeitmessers wahren. Oftmals imitieren nicht wenige „Taucheruhren“ nur deren optische Komponenten. Grundsätzlich gilt: Als eine Taucheruhr darf nur diejenige Uhr bezeichnet werden, die die DIN 8306 einhält. Dies ist entscheidend, denn nur so können Sie verhindern, dass Sie unter Umständen in Gefahr geraten. Was sich hinter der Norm verbirgt, und worauf Sie achten müssen, möchte ich kurz erklären.

Taucheruhren unterliegen der DIN 8306

Wasser ist der größte Feind einer Uhr. Deshalb muss, simpel gesagt, ihre Taucheruhr dicht sein. Hauptpunkt der DIN 8306 ist aus diesem Grund die Wasserdichtigkeit. Fälschlicherweise wird oftmals vermutet, der Wert der Wasserdichtigkeit auf einer Uhr würde eine mögliche Tauchtiefe beschreiben. Tatsächlich gibt sie aber den maximalen Druck an, der auf die Uhr unter Wasser wirken darf. Fünf Bar etwa stehen für den Druck einer 50 Meter hohen Wassersäule, zehn Bar für eine 100 Meter hohe Wassersäule.

Timex Depth Gauge T2N812 schwarz orange

 

Eine Taucheruhr jedoch ist druckfest bis 20 bar und mehr. Eine Uhr, die für 20 bar ausgelegt ist, reicht in der Regel für den normalen Hobbytaucher. Die Timex Depth Gauge T2N812 verfügt beispielsweise über eine Wasserdichtigkeit von circa 20 bar und gleichzeitig über einen Tiefenmesser – perfekt für das Hobby im Wasser. Es gibt aber auch Profimodelle, die noch vielmehr aushalten. Zu nennen wäre hier die Luminox Sea Deep Dive Automatic 1500 Series. Sie zeichnet sich durch ihren hohen Prüfdruck von bis zu 50 bar aus.Aber die Wasserdichtigkeit, die über spezielle Konstruktionen, besondere Dichtungen und extra starke Verschraubungen etwa der Krone oder des Gehäusebodens erreicht wird, ist nicht das einzige Prüfkriterium der DIN 8306.


Ablesbarkeit und drehbare Lünette bei einer Taucheruhr

Die Industrienorm für Taucheruhren beinhaltet verschiedene Anforderungen wie zum Beispiel den Kondenswassertest. Auch darf die Uhr nicht durch Salzwasser, Magnetismus oder Stöße Schaden nehmen. Zwei weitere Kriterien sind besonders hervorzuheben: die drehbare Lünette und die Ablesbarkeit.Tauchen Sie in einem See oder in der Tiefe des Ozeans kann die Sicht schnell schlecht werden. Aus diesem Grund muss man eine Taucheruhr auch im Dunkeln ablesen können. Sowohl das Zifferblatt, die Lünette als auch die Zeiger müssen unter Wasser aus 25 Zentimetern Entfernung im Dunklen zu erkennen sein.Ein weiteres Kriterium ist die drehbare Lünette, welche die Tauchzeit bestimmt. Unmittelbar vor dem Tauchgang wird das Dreieck auf der Lünette auf den Minutenzeiger gestellt, dieser zeigt dann auf der Skalierung die vergangene Tauchzeit an. Bei einer richtigen Taucheruhr ist die Lünette nur entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn zu bedienen. Dies hat den Vorteil, dass sie nicht unbeabsichtigt verstellt werden kann. Außerdem sollte sie griffig sein, damit sie ohne Probleme auch mit Neoprenhandschuhen bedient werden kann.Bevor Sie sich nun im Onlineshop von UHR.DE nach dem passenden Modell einer Taucheruhr umsehen, möchte ich Ihnen als Uhrmacher abschließend noch raten, dass Sie ihre Taucheruhr regelmäßig von einem erfahrenen Fachmann kontrollieren lassen. Dies ist besonders wichtig, denn diese Uhr kann unter Umständen Leben retten.

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