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Wie funktioniert die Uhr? Verschlüsse

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Welchen Teil einer Uhr benutzen Sie im täglichen Gebrauch am häufigsten? Die Krone? Verstellen Sie wirklich sooft ihre Uhr? Den Drücker? Nein, sofern Sie nicht eine multifunktionale Digitaluhr haben dann nicht. Es ist ein Teil Ihrer Uhr, an welches man sehr wahrscheinlich als letztes denkt: die Schließe. Beim täglichen An- und Ausziehen einer Uhr haben Sie die immer in der Hand. Für Metall- und Lederarmbänder gibt es verschiedene. Ein Grund für mich, in unserer heutigen Ausgabe meiner Serie „Wie funktioniert die Uhr?“ mit der Dornschließe und der Faltschließe die beiden wichtigsten Arten von Verschlüssen in den Blick zu nehmen.

Die Dornschließe

Die Dornschließe ist so etwas wie der Klassiker unter den Verschlüssen. Das Funktionsprinzip ist sehr simpel und schon Jahrtausende alt. Archäologische Funde belegen, dass schon in der römischen Kaiserzeit Schnallen existierten, welche aus einem Bügel und einem beweglichen Dorn bestanden, der einen Stoff oder ein Leder befestigte oder festhielt.

 

Seitdem im 19. Jahrhundert die Armbanduhr für weite gesellschaftliche Kreise erschwinglich wurde und allseits in Mode kam, war es die Dornschließe, die bei der Uhr für den sicheren Halt sorgte. Auf Jahrzehnte hin war das Armband einer Uhr ohne Dornschließe undenkbar. Erst mit der Entwicklung alternativer Schließen im 20. Jahrhundert wurde die Welt der Verschlussarten bei Uhrenarten weiterentwickelt.

 

Denn die Dornschließe hat gegenüber anderen Schließen einen nicht zu vernachlässigenden Nachteil: Sie kann das Armband beschädigen. Nicht sofort, aber im Laufe der Benutzung kann es durch das häufige An- und Ausziehen der Uhr dazu kommen, dass das Leder geknickt und beschädigt wird. Mit einer Faltschließe speziell für Lederarmbänder kann dies nicht passieren.

 

 

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Die Faltschließe

Bei einem Metallarmband sind Faltschließen das Maß aller Dinge. Und auch bei Lederarmbändern sind sie in Mode. Denn Risse im Leder oder gar ein Bruch des Leders können Sie mit einer Faltschließe verhindern. Außerdem wird das An- und Ausziehen erleichtert. Diese Art des Verschlusses kommt häufiger bei Uhren aus dem höheren Preissegment zum Einsatz. Aber er kann auch problemlos nachgerüstet werden. Außerdem wertet eine Faltschließe das Uhrenarmband optisch erheblich auf.

 

Wie Sie sehen werden, ist jedoch auch der Verschluss eines Uhrenarmbands ein Bereich, an dem beständig geforscht und entwickelt wird. Warum auch nicht? Immerhin werden Uhren technisch ja auch immer weiterentwickelt. So gibt es mittlerweile neben der einfachen Faltschließe, jene mit einem Drücker oder mit zweien zum Öffnen, welches dem Verschluss ein höheres Maß an Sicherheit gibt.

 

Weiterhin existieren die Butterfly-Faltschließe, sie besteht aus zwei Metallbügeln, die nach links und rechts aufzuklappen sind, die Sicherheitsfaltschließe, die einseitig geöffnet wird und zusätzlich einen Sicherheitsbügel besitzt oder die Kippfaltschließe, welche aus einem Metallbügel besteht, der sich nur einseitig öffnen lässt.

 

Sie sehen schon, die Auswahl ist riesig. Denn Schließen tragen nicht nur zu einem sicheren Halt der Uhr bei, sie sind gleichsam ein charakteristisches Merkmal, welches durch Robustheit, Zuverlässigkeit und Ästhetik zu überzeugen mag.

 

Hier geht`s zum ausführlichen Test: UHR.DE testet – Dornschließe vs. Faltschließe

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