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Wie funktioniert die Uhr? Zifferblätter

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Zifferblätter sind die „Gesichter“ einer Uhr. Nicht umsonst gibt es so viele unterschiedliche. Bei Herstellern können Zifferblätter jedoch auch für eine Menge Ärger sorgen.

Oberflächlich betrachtet, dient das Zifferblatt nur der Anzeige der Zeit. Genauer betrachtet, wird man schnell bemerken, dass ohne Zifferblatt eine Uhr nicht viel Sinn ergibt. Denn: Ein Gehäuse rundet das Gesamtbild einer Uhr ab. Das Armband verleiht ihm bisweilen Eleganz. Aber das „Gesicht“ einer Uhr wird durch sein Zifferblatt bestimmt.So kann ich aus meiner Erfahrung als Uhrmacher sagen, dass das Zifferblatt einer Uhr nicht nur Charakter verleiht, sondern es auch etwas über seinen Käufer aussagt. Nicht ohne Grund ist Aussehen und Gestaltung des Zifferblattes eines der wichtigsten Kaufkriterien.

 

Die Funktionsweise hat sich kaum verändert

Die ersten Zifferblätter haben ihren Ursprung in der Entwicklung der Räderuhren im späten Mittelalter. Und vom Funktionsprinzip her unterscheiden sich die Uhren von damals von denen von heute kaum: Das Zifferblatt ist zum Anzeigen der Uhrzeit in gleichmäßige Abschnitte unterteilt.Üblicherweise wird zur Anzeige der Stunden das Blatt zwölfmal und zur Anzeige der Sekunden 60-mal unterteilt. Damit diese Einteilung auch sichtbar wird, sind Indizes, umgangssprachlich auch Indexe, Zahlen oder Ziffern auf das Blatt aufgesetzt. 1 bis 12 stehen für die Stunden, 0 bis 60 für Minuten und Sekunden.Diesem Prinzip folgen die meisten Uhren bis heute. Was jedoch sehr unterschiedlich sein kann, ist die Ausschmückung des Zifferblattes. Bereits im Barock erreichte die kunstvolle Verzierung der Blätter eine erste Blüte. Heute findet man die aufwändigsten Zifferblätter bei hochwertigen Komplikationen. Hier kommen Emaillierungen, Gravuren, Drucke, Edelsteine und vieles mehr zum Einsatz.

 

Uhrenhersteller wehren sich gegen digitale Zifferblatt-Plagiate

Man mag es kaum glauben, aber in letzter Zeit sorgen Zifferblätter aus einem ganz anderen Grund vermehrt für Ärger bei Uhrenherstellern. Grund dafür ist das Aufkommen der Smartwatches.So gibt es im Netz zahlreiche Anbieter, die sich auf sogenannte Watchfaces für die cleveren Uhren spezialisiert haben. Dies sind digitale Abbilder bekannter Luxusuhren. Mit einem Download dieser Watchfaces im Appstore wird im Handumdrehen aus einer Plastik-Smartwatch eine Rolex oder Omega. Dass Uhrenhersteller wie Panerai, IWC, Rolex oder Omega dies gar nicht lustig finden, ist klar. Stellt aus ihrer Sicht eine solche digitale Nachahmung ihrer Uhren doch eine erhebliche Urheberrechtsverletzung dar. Sogar Apple musste deshalb schon tief in die Tasche greifen. Vom Design einer Schweizer Bahnhofsuhr inspiriert, nutzte man das Design für die Zeitanzeige des iPads. Es folgte ein langer Rechtsstreit, an dessen Ende Apple 16 Millionen US-Dollar an den Schweizer Bahnkonzern SBB zahlen musste.

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Kommentare

Hallo Alfred,
bei der Hilfsanzeige auf deiner gooix Uhr handelt es sich um den Minutenzähler der Stoppfunktion. Liebe Grüße Marina von UHR.DE

Habe eine Gooix HUA-05419 Mercedes AMG DTM chronogeapf gekauft.Möchte gerne wissen,was das kleine zifferblatt 20-40-60 anzeigt?

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