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Das Spiel der Gezeiten

 

Wer einen Urlaub an der Nordsee verbringt, wird sehr schnell bemerken, dass das Meer sich zu bestimmten Uhrzeiten jeden Tag von der Küste entfernt und lediglich das Watt zurücklässt. Gerade in der Region in Deutschlands hohem Norden kann man das Spiel um Ebbe und Flut sehr genau beobachten, doch warum gibt es eigentlich die sogenannten Gezeiten?

Die Ursache für die Gezeiten
Grundsätzlich kann gesagt werden, dass sowohl der Mond als auch die Sonne im Spiel der Gezeiten sehr großen Einfluss ausüben, da die Gravitation zwischen Erde, Sonne und Mond als Hauptursache für den Gezeitenwechsel gilt. Der Abstand zwischen der Erde, der Sonne und dem Mond ist nicht an allen Stellen gleich, wodurch Gezeitenkräfte entstehen. Obgleich die Sonne einen wesentlich höheren Abstand zur Erde hat als der Mond, verursacht sie mit ihrer Gravitation / Anziehung fast halb so hohe Gravitationskräfte wie der Mond. Dieses ist darin begründet, dass sie – im Vergleich zum Mond – eine wesentlich höhere Masse hat.

Die Gravitation allein erklärt jedoch noch nicht das Vorhandensein von Ebbe und Flut, ist aber ein wesentlicher Bestandteil dafür. Für das Heben und Senken des Meeresspiegels ist die Erdrotation verantwortlich, welche dafür sorgt, dass an verschiedenen Orten der Erde die Gravitation zur Sonne und zum Mond eine unterschiedliche Stärke hat. Diese unterschiedliche Stärke sorgt für das periodische Heben und Senken des Meeresspiegels, da die Wasserströmungen der Gravitation folgen.

Gerade an der Nordsee lässt sich dieses Phänomen sehr schön beobachten.

Was versteht man unter Ebbe?
Als Ebbe wird der Zeitraum bezeichnet, an dem sich das Meer infolge der Gezeiten in der Küstenregion “zurückzieht” und den Meeresboden, das sogenannte Watt, freilegt. In diesem Zeitraum ist es möglich, herrliche ausgiebige Wattwanderungen durchzuführen und die dort vorhandene Flora und Fauna zu betrachten. Entgegen landläufiger Meinung ist ein niedriger Wasserstand, wie er beispielsweise bei der Elbe (die ebenfalls den Gezeiten unterliegt) zu beobachten ist, keine richtiger Ebbenzustand, da ja noch immer Wasserfluss vorhanden ist.

Was versteht man unter Flut?
Unter Flut versteht man den Zeitraum, an dem der Meeresspiegel wieder steigt. Unter diesem Begriff versteht man ebenso den sogenannten Zwischenzeitraum zwischen Ebbe und dem Wasserhöchststand, dem sogenannten Niedrigwasserzeitraum. Wenn es nach einem Ebbenzeitraum wieder zu einer Flut kommt, ist besonders im Bereich des Wattenmeeres besondere Vorsicht geboten, da das Wasser mit einer beachtlichen Geschwindigkeit wieder in die Küstenregion vordringt.

Der Gezeitenvorgang ist speziell an der Nordsee ein wichtiger, ökologischer Vorgang da sehr viele Meerestiere und auch Tiere, die an der Küstenregion beheimatet sind, in diesem Zeitraum auf Nahrungsjagd gehen. Etliche Meeresbewohner ernähren sich hauptsächlich von den Tieren, die im Schlick des Wattenmeeres zu finden sind, welches in einem Ebbenzeitraum vollständig freigelegt ist. Auch die Touristik hierzulande hat sich auf den Gezeitenvorgang hervorragend eingestellt und bietet hierzulande viele geführte Wanderungen durch das Wattenmeer an. Der Schlick wird ebenfalls für spezielle Kuren angeboten und kann in dem Zeitraum, an dem das Meer sich zurückgezogen hat, gut abgetragen werden.

 
 
 

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