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Kauftipps für Uhren – Seite 3

 

Zuletzt ist noch die Frage nach den Details offen.

Was für Extras wollen Sie an ihrer Uhr haben?

Je nach dem ob Sie eine Quarz- oder eine mechanische Uhr gewählt haben, können Sie sich jetzt für zahlreiche Extras und Varianten entscheiden. Einige davon sind eher kosmetischer Natur, andere Unterstützen die Funktion der Uhr. Im folgenden finden Sie eine Liste vieler möglicher “Erweiterungen” (bei mechanischen Uhren auch Komplikation genannt).

Eine Variante der Quarzuhr ist die Funkuhr. Diese synchronisiert sich mit Hilfe eines Mittelwellen-Empfängers mit dem Zeitsignal einer Atomuhr. In anderen Ländern (zum Beispiel Amerika) liegen die Zeitsignale auf einer anderen Frequenz, weswegen die automatische Synchronisation in den meisten Fällen nur innerhalb Europas funktioniert. Außerhalb des Empfangsbereichs funktionieren sie wie eine normale Quarzuhr.

Als Chronograph (nicht zu verwechseln mit einem Chronometer) wird normalerweise eine Uhr mit einer erweiterten Stopp-Funktion bezeichnet. Allerdings werden diese Stopp-Funktionen (mit den Varianten “Schleppzeiger” – eine Funktion um Zwischenzeiten zu nehmen, und “fliegende Sekunde” – die Möglichkeit eine neue Messung zu starten ohne den vorangegangenen Wert auf 0 setzen zu müssen) oftmals als Komplikation in mechanischen Uhren eingebaut.

Datumsanzeigen werden heute meist standardmäßig eingebaut. Je nach Modell zeigt diese nur das Tagesdatum oder das gesamte Datum, bei mechanischen Uhren als besondere Komplikation das so genannte “Großdatum”, eine Anzeige des Tagesdatums in größerer Darstellung auf zwei voneinander getrennten Rollen.

Die meisten heutigen, mechanischen Uhren werden mit einem Automatikuhrwerk ausgestattet. Diese Uhrwerke beinhalten eine Schwungscheibe, die bei jeder Bewegung des Arms die Triebfeder selbstständig aufzieht. Dadurch wird die teils sehr kurze Laufzeit der mechanischen Uhren je nach Bewegung des Trägers deutlich verlängert.

Besonderheit für Damen: bei Quarzuhren ist zwischen einer Herrenuhr und einer Damenuhr qualitativ gesehen kaum ein Unterschied. Bei mechanischen Uhren sollten Sie aber darauf achten, keine Damenuhr mit sehr kleinem Durchmesser zu kaufen, da die Ganggenauigkeit bei sehr kleinen Uhrwerken schnell schlechter wird. Frauen mit einer Vorliebe für qualitativ hochwertige, mechanische Uhren sollten dementsprechend besonders darauf achten, keine Uhren mit besonders kleinen Durchmessern zu kaufen. Als Alternative können Sie bei zahlreichen Herstellern auf “Unisex” Modelle oder Uhren mit kleinem Querschnitt für Männer ausweichen. Wenn Sie unbedingt eine sehr flache Uhr mit geringem Durchmesser haben wollen, empfiehlt sich daher eher eine Quarzuhr, die Dank ihrer wenigen Einzelteile keinerlei Probleme mit der Gehäusegröße aufweisen.

Gerade bei mechanischen Uhren gibt es noch zahlreiche weitere Komplikationen, zum Beispiel Mondkalender, weitere Zeitzonen oder ein Tourbillon. Je nach Uhr finden Sie dabei die unterschiedlichsten Kombinationen dieser und zahlreicher anderer Modifikationen.

Armbänder gibt es sowohl bei Quarz- wie auch bei mechanischen Uhren aus allen möglichen Materialien. Oftmals sind diese Armbänder auch austauschbar. Die gängigen Armbänder sind überwiegend aus Kunststoff, Naturgummi, Leder, Edelstahl oder zum Gehäuse passenden Edelmetallen wie Gold oder Platin. Die Vorteile der einzelnen Armband-Materialien sind unterschiedlich. Kunststoff und Naturgummi sind sehr langlebig im Vergleich zu Leder, dafür mitunter nicht besonders hautfreundlich und regen leicht zur Schweißbildung an. Lederarmbänder sind sehr angenehm zu tragen und hautfreundlich, aber nicht sehr haltbar und sollten je nach Beanspruchung etwa einmal im Jahr ausgewechselt werden. Exklusive Lederarten wie Kroko-, Straußen- oder Haileder sind übrigens nicht widerstandsfähiger oder langlebiger als normales Leder, noch dazu gibt es mittlerweile sehr gute (und deutlich billigere) Imitate aus Schweinsleder mit identischer Qualität.

Bei den Metallbändern gilt Titan als hartes aber kratzempfindliches Material vor allem für Allergiker als Empfehlung. Stahlarmbänder unterscheiden sich durch ihre meist vom Hersteller nicht angegebenen Legierungen, sind im Allgemeinen jedoch sehr robust und angenehm zu tragen, sowie kaum wartungsbedürftig. Bei Edelmetallen wie Gold sollte ein Reinheitsgehalt zwischen 585 und 750 gewählt werden, um unerwünschte Nebeneffekte wie Verformungen oder Kratzeranfälligkeit zu vermeiden. Selten und teuer sind Armbänder aus Platin, einem Edelmetall welches schwerer zu bearbeiten ist als andere, in seiner Endform jedoch härter und robuster ist als Gold.

Zusammenfassend:
Was für Extras soll Ihre Uhr haben?

  • Eine erweiterte Form der Quarzuhr ist die Funkuhr, welche sich automatisch mit einer Atomuhr synchronisiert.
  • Einen Chronographen mit einer oder mehreren Stoppfunktionen
  • Datumsanzeige und Ewiger Kalender (Datumsanzeige, die Schaltjahre und unterschiedliche Monatslängen berücksichtigt)
  • Ein mechanisches Automatikwerk, welches sich bei Armbewegungen selbst aufzieht
  • Ein zur Uhr und dem Verwendungszweck passendes Armband aus Gummi, Leder oder Metall
  • Je nach Wunsch und Modell weitere Funktionen

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