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Schaltjahre

 

Warum gibt es das Schaltjahr?

Schaltjahr (lat. annus bissextus), Schaltmonat und Schalttage sind Zeiträume, die in der Kalenderrechnung in den Ablauf des normalen Kalenders eingeschaltet werden, um den auf ganzzahliger Basis aufgebauten Kalender mit den unrunden exakten Werten der zugrunde liegenden astronomischen Größen in Einklang zu bringen. Diesen Vorgang nennt man die Interkalation des Kalendersystems oder Einschaltung. Ein Schaltjahr besitzt bei uns 366 Tage.

 

 

Ein Kalender hatte historisch den Zweck, den Beginn der Jahreszeiten Jahr für Jahr auf das gleiche Datum fallen zu lassen, um den Zeitpunkt zum Beispiel von Festen oder wiederkehrenden Ereignissen bestimmen zu können. Ein tropisches Jahr, also der Zeitraum zwischen zwei Frühlings-Tagundnachtgleichen, dauert allerdings etwa 365 Tage 5 Stunden und 49 Minuten, sodass eine einfache Zuordnung, die jedem Jahr die gleiche Anzahl Tage gibt, unmöglich ist, ohne dass sich gleichzeitig der Beginn der Jahreszeiten verschiebt.

 

 

Schon die Ägypter teilten die 365 ganzen Tage des Sonnenjahres in 12 Monate auf und erkannten die Differenz von ca. 1/4 Tag. Im Jahr 238 vor Christus ordneten ägyptische Herrscher zum ersten Mal an, alle vier Jahre einen Tag einzufügen. Der Schalttag bzw. das Schaltjahr waren geboren. Ihnen war bereits bewusst, dass ohne diese Korrektur beispielsweise die Frühlingstagundnachtgleiche (gegenwärtig 21. März) im Laufe der Jahre in den Sommer wandern würde, um dann nach einem Zeitraum von etwa 365 x 4 = 1.460 Jahren wieder dasselbe kalendarische Datum einzunehmen.

 

 

Analog würden dieser kalendarischen Verschiebung sämtliche anderen kalendarisch fixierten Tage wie beispielsweise das Weihnachtsfest folgen. Natürlich verschiebt sich hierbei nicht der Frühlingszeitpunkt, da dieser astronomisch fixiert ist. Es verschiebt sich bildlich gesprochen “nur” das darüber gelegte Kalendarium.

 

 

Es gab und gibt zahlreiche Kalender mit eigenständigen voneinander unterschiedlichen Regelungen für Schaltjahre, so zum Beispiel der Orthodoxe oder der Julianische Kalender. Heute gilt in fast allen Ländern der Welt der Gregorianische Kalender aus dem Jahr 1582, eingeführt von Papst Gregor XIII. Schaltjahre sind dort wie folgt geregelt:

 

 

- Alle Jahre, die durch 4 ohne Rest teilbar sind, sind Schaltjahre.

- Alle Jahre, die durch 100 ohne Rest teilbar sind, sind keine Schaltjahre.

- Alle Jahre, die durch 400 ohne Rest teilbar sind, sind wiederum Schaltjahre.

 

 

Durch diese Berechnungsformel dauert das Gregorianische Jahr im Durchschnitt 365,2425 Tage und stimmt dadurch genauer als der davor gültige Julianische Kalender mit dem tropischen Jahr überein. Es ist trotzdem noch 27 Sekunden zu lang, was dazu führt das der Kalender alle 3230 Jahre einen Tag hinterherhinkt.

 
 
 
 

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