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Wozu gibt es Sommer- & Winterzeit?

 

Durch die Sommerzeit und Winterzeit wird in vielen Ländern die Zeitzone an die unterschiedlichen Tages- und Nachtzyklen im Sommer und Winter angepasst, indem die Uhr im Sommer eine Stunde vor- und im Winter eine Stunde zurückgestellt wird. Dadurch ändern sich zudem die Zeitzonen, in denen sich die entsprechenden Länder befinden. Die ersten Pläne und Gedanken zur Sommerzeit veröffentlichte Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten, bereits im Jahre 1784. Danach wurde es um das Thema jedoch wieder für eine lange Zeit still. Erst 1907 lenkte der Engländer William Willett mit seiner Abhandlung „The Waste of Daylight” den öffentlichen Blick wieder auf die Umstellung der Zeit im Sommer und die damit verbundenen Vorteile. 1916 wurde in England schließlich die Sommerzeit eingeführt. In Deutschland kurz darauf während des ersten Weltkriegs. Im Jahre 1980 wurde in der Bundesrepublik Deutschland nach einer dreißigjährigen Pause wieder eine regelmäßige Sommer- und Winterzeit festgelegt.

Sommerzeit: Vor- und Nachteile

Als ausschlaggebender Grund für die Zeitumstellung gilt die Ölkrise 1973, durch die vor allem in den Industrieländern eine schwere Rezession ausgelöst wurde. Die ursprüngliche Überlegung war, durch die gewonnene Stunde das Tageslicht effektiver zu nutzen, um Heizkosten einzusparen und abends länger arbeiten zu können.

Wie das Bundesumweltamt jedoch feststellte, wird seit der Einführung 1980 keine Energie gespart. Dadurch, dass besonders in den kalten Monaten (März, April, Oktober) morgens schon geheizt werden muss, steigt der Energieverbrauch eher noch an. Auch gesundheitlich ist die halbjährliche Zeitumstellung nicht unbedenklich, da der Rhythmus des menschlichen Organismus einige Wochen brauchen kann, bis er sich umgestellt hat. So klagen viele Menschen nach der Zeitumstellung über Konzentrationsschwäche, Gereiztheit und Schlafstörungen. Auch Landwirte sind nicht gut auf die jährliche Zeitumstellung zu sprechen, da Milchkühe mindestens zwei Wochen benötigen, um sich an die neuen Melkzeiten zu gewöhnen.

Wie Studien belegen, gibt es am Montagmorgen nach der Umstellung zudem deutlich mehr Verkehrsunfälle als an einem normalen Montagmorgen. Auch für öffentliche Verkehrsmittel ist die jährliche Umstellung auf Sommer- und Winterzeit problematisch. So müssen beispielsweise die Fahrpläne von Bus und Bahn angepasst werden, was hohe Kosten und einen enormen Aufwand verursacht. Aufgrund dieser Erkenntnisse wird seit geraumer Zeit über eine Abschaffung der Sommerzeit diskutiert.

Es gibt jedoch auch Vorteile. So wird es von vielen als positiv angesehen, dass es nach Feierabend länger hell ist und Menschen, die den ganzen Tag arbeiten, abends noch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Auch sportliche Aktivitäten im Freien sind für viele Vollzeitbeschäftigte erst durch die zusätzliche Stunde Tageslicht möglich.

 
 
 

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