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Warum gibt es Schaltjahre ?

 

Ein Großteil des Menschen macht die Zeit und das Zeitgefühl aus. Deshalb sind schon immer Vorgänge wie Sonnenaufgänge, Vollmondphasen oder der Kalender von Bedeutung für die Existenz des menschlichen Lebens.

Papst Gregor XIII, der auch Astronom war, führte 1582 den nach ihm benannten Gregorianischen Kalender ein. Dieser sollte die seit Einführung des Julianischen Kalenders entstandene Differenz von 11 Tagen ausgleichen. Solange richtete man sich nach der Dauer eines Umlaufes des Mondes um die Erde. Diese nahm etwas mehr als 27 Tage in Anspruch. Später fand man heraus, dass es günstiger ist, die Umlaufzeit der Erde um die Sonne zu betrachten. Die Erde benötigt dazu etwas mehr als 365 Tage. Durch die Eigenrotation der Erde stimmt die Länge des Sonnenjahres auch nicht ganz. Diese Zeitrechnung war aber schon viel genauer als die Rechnung nach der Mondumlaufzeit. Die Menschen machten sich die Zeit für eine genaue Zeitrechnung passender indem sie die Umlaufbahn der Erde und ihre Eigenrotation zusammen betrachteten. Um das gesamte System passend zu machen wurden Schaltzeiten wie das Schaltjahr eingeführt.

Die Zeit wurde verbogen, es gab Monate von unterschiedlicher Länge, das heißt, die Monate hatten eine unterschiedliche Anzahl von Tagen. Da das Jahr aber nicht genau 365 Tage lang war, wurde zur Regulierung der Zeitrechnung alle vier Jahre ein Schaltjahr eingeschoben. Schaltjahre sind alle durch vier teilbaren Jahreszahlen. Diese Jahre haben die Schaltzeit in Form eines 29. Februars realisiert.

Wäre ein Tag auf eine Länge von 24 Stunden und einigen Minuten festgelegt wurden, hätte man den Kunstgriff einer Schaltzeit nicht benötigt. Da aber die wirkliche Sonnen-Zeit nicht berücksichtigt wurde musste man diese Anpassung vollziehen.

Die Phasen eines Tages und einer Nacht machen einen kompletten Tag aus. Dies wird durch die Erdrotation bewirkt. Die Erdumlaufbahn um die Sonne beschließt die Zeit eines Jahres. Der Sonneneinstrahlwinkel, auf den Erdäquator bezogen, verschiebt sich durch die elliptische Form der Umlaufbahn. Einmal ist die Bestrahlung der südlichen Erdhälfte und einmal die Bestrahlung der nördlichen Erdhälfte intensiver. So entstehen die vier Jahreszeiten, Frühling, Sommer, Herbst und Winter auf den Erdhalbseiten.

Wäre das Schaltjahr nicht eingeführt wurden, würde sich im Laufe vieler Jahre einiges ändern. Die Jahreszeiten würden sich langsam verschieben.

Außerdem könnte man nicht mehr genau bestimmen, wann zum Beispiel Frühlingsanfang ist. Dieser Tag würde sich über die Zeit durch das gesamte Jahr bewegen bis er nach ca. 25.750 Jahren wieder am Ausgangspunkt in der Jahresrechnung ankommt.

Durch die Einführung der Schaltzeit erhält man nun eine kontinuierliche Zeit- und Kalenderrechnung.

 
 
 

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